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Keine Angst vor starken Markenbotschaftern and more...

Keine Angst vor starken Markenbotschaftern

CFO asks CEO: “What happens if we invest in developing our people and then they leave us?”

 

CEO: “What happens if we don’t, and they stay?”

Diese weisen Worte von Peter Baeklund beziehen sich ursprünglich auf die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter und die Angst von Unternehmen, dass diese Mitarbeiter für die Konkurrenz interessant werden und Karrieremöglichkeiten außerhalb des Unternehmens wahrnehmen könnten.

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Das Zitat lässt sich ebenso gut anwenden auf den gezielten Aufbau von Mitarbeitern als Markenbotschafter für das Unternehmen. Baut man diese Mitarbeiter als Personenmarken auf, so ist diese Marke untrennbar mit der jeweiligen Person verbunden. Die Investition kann also aus dem Unternehmen abfließen, sobald ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt. Sollten Unternehmen aber aufgrund dieses Risikos direkt ganz darauf verzichten, Mitarbeiter sichtbar zu machen und nach außen hin mit bestimmten Themen und ihrem Unternehmen zu verknüpfen? Auf gar keinen Fall!

Insbesondere bei beratungsintensiven Dienstleistungen, bei denen die Qualität der erbrachten Dienstleistung sehr stark an Personen geknüpft ist, können Vertrauen und Differenzierung im Wettbewerb oft nur über Persönlichkeiten aufgebaut werden. Beispiele sind hier z.B. Wirtschaftsprüfer- und Steuerberatungsgesellschaften, Rechtsanwaltskanzleien, IT Consultants etc. Aber auch Industrie- und Handelsunternehmen können von starken Personenmarken im eigenen Mitarbeiterstamm profitieren.

Mitarbeiter mit einer starken Personenmarke haben für Unternehmen zahlreiche Vorteile

Wenn es menschelt, man Gesicht zeigt anstatt bloß anonyme Kommunikation durch die “Redaktion” oder “Presseabteilung” zu betreiben, wirkt man als Unternehmen ansprechbar und nahbar. Gesichter, die für ein Unternehmen stehen, sind authentischer als die Hochglanz-Werbebroschüre und die weichgespülten Marketingtexte auf der Unternehmenswebsite.

Konsumenten könnten Ihr Unternehmen der Konkurrenz vorziehen, da durch glaubwürdige Markenbotschafter eine persönliche Bindung empfunden und das Unternehmen als präsent und ansprechbar wahrgenommen wird. Ein als Experte positionierter Mitarbeiter zeigt die die Kompetenz des Unternehmens nach außen. Darüber hinaus wird in das Unternehmen mehr Vertrauen gesetzt, da ja “immerhin jemand mit seinem Gesicht dafür eintritt”.

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Auch über die sozialen Netzwerke kann man heute das Vertrauen (potenzieller) Kunden in die eigenen Mitarbeiter und das Unternehmen aufbauen und stärken. Carmen Hillebrand beispielsweise ist online sehr sichtbar für ihren Arbeitgeber METRO Cash & Carry Deutschland.

Ihre persönliche Marke als “Genussfanatikerin” passt ohnehin sehr gut zu ihrem Aufgabenfeld im Unternehmen, für das sie u.a. den METRO Genussblog verantwortet. Carmen strahlt Begeisterung für ihre Herzensthemen aus und ist in ihrer Rolle als Markenbotschafterin für METRO Cash & Carry sehr authentisch.

Viele Stimmen formen das Bild des Unternehmens nach außen

Dabei muss es nicht den einen Mitarbeiter geben, der das Unternehmen nach außen vertritt bzw. ihm ein Gesicht gibt. Das können durchaus mehrere Personen sein, für verschiedene Geschäftsbereiche und/ oder Produkte. Von der Vorstellung, dass nur der Pressesprecher und die Unternehmensleitung das Bild des Unternehmens nach außen beeinflussen, muss man sich in Zeiten von Social Media ohnehin verabschieden. Hier muss der Unternehmenskommunikator dann eher die Rolle eines Beraters und Moderators einnehmen und Hilfestellung anbieten, wie man sich in den sozialen Medien positionieren kann und worauf es zu achten gilt.

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Tendenziell kann sogar jeder Mitarbeiter ein Markenbotschafter für das Unternehmen sein, wenn er in den sozialen Netzwerken aktiv ist und dort dazu beiträgt, dass das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird.

Wettbewerbsfähig bleiben!

Unternehmen treten nicht mehr nur im eigenen Land in Wettbewerb, sondern zunehmend auch international. Aber nicht nur durch die Globalisierung wird der Wettbewerb auf dem Markt immer größer, auch branchenübergreifend wächst Konkurrenz heran: Wer hätte noch vor ein paar Jahren gedacht, dass Google plötzlich auch Autos baut?

Darüber hinaus wird die Differenzierung von Produkten immer schwieriger, oft gibt es kein echtes Alleinstellungsmerkmal mehr, die Qualität verschiedener Produkte und Services wird immer einheitlicher. Vor diesem Hintergrund sollten Unternehmen dringend etwaige Bedenken über Bord werfen und ihrem Außenauftritt über die eigenen Mitarbeiter mehr Emotion, Glaubwürdigkeit, Authentizität und Leben einhauchen!

Schauen Sie sich doch einmal in Ihrem Unternehmen um! Vielleicht gibt es schon Mitarbeiter, die stolz und mit viel Herzblut im Social Web für ihren Arbeitgeber und über dessen Angebot sprechen. Welcher Mitarbeiter bloggt vielleicht sogar selbst, oder publiziert regelmäßig zu seinen Fachthemen? Warum tut er das nicht längst auch auf Ihrem Corporate Blog? Anstatt argwöhnisch die Aktivitäten Ihrer Mitarbeiter in den sozialen Netzwerken zu beobachten, sollten Sie als Unternehmenskommunikator diesen stattdessen unterstützend zur Seite stehen. Versorgen Sie Ihren Mitarbeiter mit allgemeinen Tipps und Content z.B. in Form von gebrandeten Infografiken, die er für sein Fachblog nutzen darf. Halten Sie ihm den Rücken frei und fühlen Sie sich mit dafür verantwortlich, dass sich Akzeptanz und Verständnis für diese neue und persönlichere Art der Außendarstellung von Unternehmen und dessen Mitarbeitern erhöht. Leider sieht man noch viel zu oft, dass in den Social Media aktive Mitarbeiter als faul abgestempelt werden, da sie ja „lieber auf Facebook rumhängen anstatt zu arbeiten“. 

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Es gilt, das Potenzial von Markenbotschaftern unter den eigenen Mitarbeitern zu heben, bereits aktive Mitarbeiter zu unterstützen und geeignete Kandidaten als Experten und Thought Leader aufzubauen. Sei es, um Kunden zu überzeugen, das eigene Unternehmen der Konkurrenz vorzuziehen, oder sei es, um im sogenannten „War for Talents“ durch gutes Employer Branding die fähigsten Mitarbeiter zu gewinnen! Das gilt schon heute, aber umso mehr für die Zukunft!

Konkrete Tipps zum Thema „Aufbau von Markenbotschaftern im Unternehmen“ finden Sie übrigens im sehr lesenswerten Blog von Dr. Kerstin Hoffmann.

 

Bildquelle: Shutterstock; Carmen Hillebrand

      



Snapchat: Kommunikation mit Ablaufdatum

Barack Obama nutzt es, Hillary Clinton, die NFL, aber auch immer mehr deutsche Stars und Sternchen entdecken die App für sich, die in letzter Zeit in vieler Munde ist: Snapchat. Für viele alte Hasen stellt sich die Frage, warum so viel Energie in eine Geschichte gesteckt wird, die ein Ablaufdatum hat. Die Snaps verschwinden nämlich nach einer gewissen Zeit auf nimmer Wiedersehen.

 

Über 6 Milliarden Video-Views

Vorweg ein paar Zahlen: Snapchat zählt 100 Millionen aktive Nutzer und es werden inzwischen täglich über sechs Milliarden Videos geschaut. Zum Vergleich: Bei Facebook werden acht Milliarden Videos geschaut, allerdings auch bei einer Milliarde aktiven Nutzern. Insgesamt sollen weltweit ungefähr 200 Millionen die App nutzen und pro Sekunde 20.000 Fotos geteilt werden. Wer sich für noch mehr Zahlen interessiert, der kann einfach mal bei Björn Tantau vorbei schauen, er hat einiges an Zahlenmaterial zusammengetragen.

Es ist derzeit eins der jüngsten Netzwerke am Social Media Himmel, nicht nur, was das eigene Alter angeht (erschienen ist die App im Jahr 2011), sondern auch das der eigenen User. Über 50 Prozent der Nutzer sind laut Statista 16 bis 24 Jahre. Die zweitgrößte Altersgruppe bildet mit 32 Prozent die der 25 bis 34jährigen. Die Jugendlichen schätzen das Prinzip von Snapchat, sie fühlen sich dort ungestörter, als auf anderen Netzwerken. Einerseits, weil die eigenen Eltern oder Verwandten noch nicht da sind, andererseits, weil die Nachrichten einfach verschwinden. Ob und wie weit die Bilder und Videos wirklich weg sind und nicht doch irgendwo zwischengespeichert werden, lässt sich schlecht sagen. Ende 2014 gab es zwar das Gerücht, Snapchat wäre gehackt worden und es kursierten einige pikante Bilder im Netz, doch wie sich herausstellte, wurden die Bilder von Servern eines Drittanbieters gestohlen.

Haltbarkeit von maximal 24 Stunden

Doch wie funktioniert Snapchat eigentlich? Es gibt zwei Möglichkeiten, selbst zu kommunizieren. Entweder es wird eine Nachricht an eine (oder mehrere) Einzelpersonen geschickt, also als Messenger genutzt, oder eine so genannte Story veröffentlicht. Diese Story können dann alle sehen, die dem Account folgen – allerdings nur 24 Stunden lang. Sind diese 24 Stunden um, verschwindet das Foto oder Video, egal ob es gesehen wurde oder nicht. Will der Nutzer etwas in seine öffentliche Story posten, muss es direkt mit der App aufgenommen werden, ein Hochladen von Videos oder Fotos vom Handy aus ist nicht möglich, dafür werden Tools von Drittanbietern benötigt. Ob man denen seine Daten anvertraut, muss jeder Nutzer selbst wissen.

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Doch können die Nutzer nicht nur Content konsumieren, der von ihren Kontakten kommt. Unter „Discover“ finden sich professionelle News-Anbieter, wie zum Beispiel CNN, National Geografic, Vice oder Mashable, die so ihre Inhalte entsprechend aufbereitet an die Zielgruppe bringt. Was so ein Kanal kostet, darüber wird leider geschwiegen. Ganz billig wird er allerdings nicht sein, soll doch ein Tag Werbung in der App bis zu 750.000 Dollar kosten.

Eine weitere Möglichkeit, neue Inhalte zu entdecken, ist der „Live“-Bereich. Hier werden öffentliche Snaps zu bestimmten Events (zum Beispiel Football- oder Fußball-Spiele, aber auch ausgesuchte Orte in der Welt) von Snapchat gesammelt, kuratiert und dann veröffentlicht. So ist es möglich, zum Beispiel ein Football-Match zu verfolgen und neben den Touchdowns (irgendjemand macht immer ein Snap vom Touchdown) auch die Stimmung im Stadion selbst etwas besser „greifen“ zu können.

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Wer folgen will, muss den Namen kennen

Eine der beliebtesten Fragen: Wie finde ich neue Menschen, denen ich folgen kann? Leider ist das nicht ganz so einfach. Eine richtige Suche innerhalb der App gibt es nicht. Will ich jemandem folgen, muss ich genau wissen, wie er bei Snapchat heißt oder den Snapcode einscannen. Dementsprechend ist es wichtig, seinen eigenen Account möglichst über andere Kanäle, wie Twitter oder Facebook publik zu machen, sofern denn neue Follower gewünscht sind.

Auch bei d.Tales wird Snapchat natürlich genutzt (Sie finden uns dort unter dem Nutzernamen „d.Tales“), um einen kleinen Einblick in das Agenturleben und hinter die Kulissen zu geben. Im folgenden Video sehen Sie, wie wir den internationalen Tag der Jogginghose gefeiert haben.

 

Was halten Sie von Snapchat? Nutzen Sie es schon oder sind Sie noch skeptisch? Schreiben Sie uns einen Kommentar – gerne natürlich auch mit Ihrem Snapcode!

 

Weitere interessante Artikel über Snapchat:

d.Tales bei Snapchat:

  • @d.Tales
  • @klauseck
  • @aklohre
  • @apanathi
  • @inschka
  • @rauriser

 

P.S.: Wie die Jugend, also die bisherige „Kerngruppe“, Snapchat findet, wie sie es nutzt und was sie von Unternehmen dort erwartet, darüber habe ich ein Interview mit einem Teenager geführt.

      



Lisa Dust: Warum wir nicht mehr mit Kunden sprechen

Analytics, Tracking, Social Media Monitoring, Prediction – Datenanalysen stehen im Marketing hoch im Kurs. Marktforscherin Lisa Dust empfiehlt, über die Daten hinaus die Menschen im Blick zu behalten, mit denen wir als Unternehmen in den Dialog treten wollen. Klar untermauern wir am liebsten unsere Marketing-Entscheidungen mit Daten. Aber diese sind nur auf den ersten Blick objektiv. Wie Lisa Dust das meint, erklärt sie uns im Interview.

 
Als selbstständige Research- und Analyseexpertin spürt Lisa Dust relevante und spannende Inhalte für Marketing und Kommunikation auf. Sie versteht sich als Übersetzerin zwischen der Datenquelle und einer Story, die sie visuell und textlich aufbereitet. Bis Ende letztes Jahr arbeitete die Volkswirtin und PR-Referentin als Market Intelligence Specialist bei Samsung Electronics, davor war sie als freie Mitarbeiterin des NDR und Analystin bei Faktenkontor tätig.
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Schön, dass Sie Zeit für ein kurzes Interview haben, Frau Dust. Was genau verfälscht unsere objektiven Datenerhebungen im Internet?

Verfälschen will ich es gar nicht unbedingt nennen. Zuallererst sind Tracking oder Monitoring ja wertvolle Ergänzungen zu konventioneller Marktforschung. Bedenklich finde ich es allerdings, wenn sich eine „measure only“-Mentalität in den Marketing-Abteilungen der Unternehmen ausbreitet. Bei meinen Gesprächen auf der letzten dmexco hatte ich den Eindruck, dass in vielen – gerade jüngeren – Unternehmen ein fast blinder Glaube daran besteht, dass man seine Kunden und das, was sie bewegt, durch Messungen komplett verstehen kann.

Und natürlich tragen Ad-Blocker dazu bei, dass Messungen erschwert werden. Laut einer Studie von GreenAdz haben 41% der Online-Nutzer bereits Ad-Blocker installiert. Cookie-Verweigerer und die Nutzung ein und desselben PCs durch verschiedene Personen, zum Beispiel in einer Familie, tragen zusätzlich zu Verzerrungen von Messergebnissen bei. Das sollte man natürlich beachten.

Das Hauptproblem für ein mangelndes Verständnis des Kunden sehe ich allerdings eher darin, dass vergessen wird, dass da tatsächlich ein Mensch am Rechner sitzt.

Gewinnen wir mit Social Media Monitoring nicht jede Menge verwertbare Insights über unsere bestehenden und avisierten Kunden oder Interessenten?

Auf jeden Fall! Aber es ist eben nicht alles messbar. Welche Einstellung jemand zu einer Marke oder einem Produkt hat, kann man nicht an Klicks ablesen. Dazu muss man ihn schon fragen.

Fragen klingt gut, jedoch: Da alles online erhebbar sei, gibt es nur noch wenige Marketeers, die dafür Budgets zur Verfügung haben. Was können wir tun?

Es klingt banal, aber man muss den User also den Konsumenten wieder mehr ins Zentrum rücken. Es hilft ungemein, einfach einmal ein paar Personen zuzuhören, die über das Produkt oder eine Kampagnenidee sprechen, beispielsweise in Form einer moderierten Gruppendiskussion.

Auch eine kurze Online-Umfrage können wir heute sehr kostengünstig umsetzen. Etwas abstrakter ist die Erarbeitung ganz konkreter Kundentypen, so genannte Personas. Dann sehen wir bei der Produkt- oder Kampagnen-Entwicklung wieder einen Mensch mit Wünschen, Ideen und Bedürfnissen, und nicht nur jemanden, der klicken soll.

Man braucht jedoch erfahrene Marktforscher, die sich mit diesen Methoden gut auskennen und Marketeers entsprechend unterstützen. Selbst bei einem Online-Fragebogen lauern einige Fallstricke, die die Ergebnisse dann schnell unbrauchbar machen. Deshalb empfehle ich immer, solche Marktforschungen von Profis begleiten zu lassen.

Haben Sie einen Tipp für Gründer und Startups, die ihre Ideen auf Marktfähigkeit überprüfen wollen?

Eine einfache Grundregel: Immer mit den möglichen Kunden oder Nutzern sprechen, sie befragen und das Produkt oder Konzept testen lassen. Das muss man nicht gleich mit einem großen Marktforschungsinstitut lösen, wenn das Budget schmal ist.

Auch eine Gruppendiskussion muss nicht zwingend in einem Studio mit tollem Catering stattfinden: Man lädt ein paar Bekannte ein – möglichst aus der anvisierten Zielgruppe, stellt eine Kanne Kaffee und ein paar Kekse hin und hört zu. Auf eine professionelle Moderation und Auswertung durch Marktforscher würde ich dabei allerdings nicht verzichten.

Man kann sich auch einfach mal in die Innenstadt stellen und ein paar Leute ansprechen. Vielen ist das allerdings schon unangenehm oder sie sind nicht in der Lage, die Idee kurz und prägnant vorzustellen. Da frage ich mich dann schon: Wie überzeugt ist man eigentlich von seiner Idee, wenn man das nicht hinbekommt?

Guter Punkt! In der Vorgründungsphase habe ich meine Ideen jeweils auf Treffen des Social Media Club München in Gesprächen getestet. Das war sehr hilfreich.

Ansonsten kann man sich zum Beispiel als App-Entwickler auch einfach mal eine halbe Stunde in einen Elektronik-Markt stellen und lauschen, was die Kunden dort so beim Ausprobieren der neuesten Handys sagen. Da bekommt man seine Usability-Forschung quasi umsonst.

Was ich auch toll fand: Neulich lief hier ein Mädel durch das Bürogebäude und bat mich, auf ihrem Tablet eine kurze Umfrage zum Thema Steuer-Software für Selbstständige zu beantworten. Es ging um das Start-Up eines Bekannten. Das war in drei Minuten durch und zur Belohnung gab es einen Schokoriegel. So einfach kann das sein.

Oh, und wenn das Unternehmen gewachsen ist?

Da gilt das Credo „Mit den Kunden sprechen“ weiterhin, über die Geschäftsidee und den Start des Unternehmens hinaus. Man sollte Idee und Kommunikation regelmäßig mit Hilfe der Marktforschung überprüfen und optimieren.

Das Ganze hat auch einen prima Nebeneffekt: Die erhobenen Daten und Insights aus der Marktforschung lassen sich – sofern sie keine Geschäftsgeheimnisse preisgeben – sehr gut für Content nutzen.

Diese Zweitverwertung der Erkenntnisse sollten wir immer mit beachten, wenn wir über Budgets sprechen. Daraus können wir Inhalte für die Kommunikation auf Facebook gewinnen. Oder wir erkennen Themen für die Blogbeiträge, Magazine, Webinare und Newsletter des Unternehmens.

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Mir fiel die Tage ein prima Beispiel auf, wie aus Marktforschungs-Daten brillanter Content wird. Es passt nicht hundertprozentig zu den skizzierten Befragungen, aber es ist so cool umgesetzt: Aus den Mietkosten-Daten der Nutzer auf der immobilienscout24-Plattform entstand ein sehr anschauliches Beispiel, wie aus Marktdaten brillanter Content wird: Die Miet-Map München zeigt auf dem U- und S-Bahnplan Münchens zu jeder Haltestelle, was es im Durchschnitt kostet, eine 70qm Wohnung zu mieten.

In Daten stecken so viele Geschichten!

Herzlichen Dank für das Gespräch und die vielen Anregungen, Frau Dust.

 

Bildquellen: Lisa Dust,  ImmobilienScout24

      



Corporate Blogs sind im Content-Marketing nicht alles

Seien Sie begeistert von Ihrem Corporate Blog, aber seien Sie auch bereit dazu, es sofort stillzulegen. Es ist schließlich kein Selbstzweck. Wenn niemand ihre Inhalte liest, kann das an vielen Faktoren liegen. Vielleicht langweiligen Sie tatsächlich Ihre Leser. Vielleicht hat nur noch niemand Ihre Content-Perlen entdeckt. Vielleicht betreiben Sie noch gar kein Content-Marketing, verstecken sogar Ihre Blogartikel. Selbst wenn Sie jede Woche fantastische Inhalte bloggen, führt das nicht automatisch zu vielen Pageviews und Reaktionen.

Entscheidend für den Erfolg eines Corporate Blogs ist nicht der exzellente Content. Das ist längst eine Mindestvoraussetzung für jedes funktionierende Unternehmensblog. Fehlt die Relevanz der Inhalte, werden die Leser nicht kommen. Trotz allem sind die digitalen Zugänge, die es zum Online-Angebot gibt beinahe noch wichtiger. Ohne Content-Marketing und Content-Distribution könnte Ihr Auftritt sehr schnell zur leblosen Blogruine verkommen. Aber ist es deshalb sinnvoller, das eigene Blog einzustampfen und auf anderen Plattformen wie Medium, Facebook und LinkedIn fremdzubloggen? Oder sollten Sie alles daran setzen, die Blogleser zu uns zu locken? Darum geht es in der Blogparade, zu der mich Meike Leopold von Start-Talking eingeladen hat: #bloggenohneblog.

Nach dem Content-Shock noch wahrgenommen werden

Ein Blick auf den persönlichen Newsfeed auf Facebook, Twitter oder LinkedIn genügt, um deutlich wahrzunehmen, dass Sie von allen Informationen viel zu viel erhalten und Sie sich im sogenannten Content Shock befinden. Die Fülle an Informationen überbewältigt nicht nur Sie, es trifft wohl jeden Leser. Beliebige Inhalte dringen daher nicht mehr durch. Davor wollen Sie zurecht bewahrt werden. Weniger ist manchmal auch mehr. Deshalb zählt die Content-Qualität. Sie allein schafft es noch uns zu verführen, allerdings benötigen wir dazu den richtigen Zugang, der außerhalb des Corporate Blogs liegt.

Nur wenige Onliner abonnieren ein Businessblog per RSS-Feed, App oder Newsletter. In der Regel bevorzugen wir es, dass die Informationen via Social Feed über unsere Kanäle auf uns einprasselt, lassen uns davon berieseln oder vertrauen darauf, dass die guten Themen ohnehin kuratiert und geshared werden, sodass sie uns auch erreichen.

Wer sein Blog vermarkten will, hat zahlreiche Möglichkeiten der Content-Distribution, die sich dazu nutzen lassen. Dennoch werden darüber längst nicht mehr immer die jeweiligen Stakeholder erreicht. Daher sollte sich niemand in sein stilles digitales Kämmerlein namens Blog zurückziehen, sondern sich überlegen, wo die Kunden direkter anzusprechen sind. Wenn Ihre Leserzahlen sehr niedrig sind, gibt es die Alternative das eigene Blog zu verlassen und die Unternehmensbotschaften auf andere Plattformen zu verteilen, die näher am Kunden sind.

Gute Alternativen zur Website und zum Corporate Blog

Im vergangenen Jahr hat Facebook Instant Articles gestartet. LinkedIn Pulse ist inzwischen auch in Deutschland verfügbar. Snapchat baut seine Discover-Funktion weiter aus, während Twitter schon bald „Momente“ hierzulande starten wird. Bei allen neuen Angeboten wird der Content nicht mehr verlinkt, sondern direkt auf der Plattform präsentiert, sodass der Newsfeed unmittelbar konsumiert werden kann.

Das „Publizieren ohne Website?“ ist trotzdem keine gute Idee. In diesem Sinne pflichte ich Prof. Thomas Pleil grundsätzlich bei. Ganz so wichtig ist der eigene Content Hub aber auch nicht mehr. Menschen gehen nicht mehr dorthin, wo die News sind, wie Johnny Haeusler ganz richtig in der Wired anmerkt.

„Für die Anbieter von Inhalten ist der virtuelle Ort, an dem sich Menschen treffen, um sich miteinander auszutauschen, der einzige noch relevante Ort. Und wenn Facebook, Snapchat und Co. die neuen großen Nachrichtenkanäle sind, könnte es sogar passieren, dass sie genauso wie die alten agieren und in naher Zukunft professionelle Content-Lieferanten bezahlen werden, um die eigene Attraktivität zu steigern und hohe Werbeumsätze zu generieren.“ (Johnny Haeusler)

Längst nicht mehr alle Wege führen ins digitale Rom der eigenen Website oder auf das Corporate Blog. Wenn niemand sich mehr den (gefühlt) langen Weg (eines Klicks oder einer URL-Eingabe) auf sich nimmt, um unsere Online-Angebote aufzurufen, muss der Content selbst fliegen und zum Kunden gelangen. Es liegt nahe, dabei auf die Plattformen zu setzen, auf denen Sie mit den Stakeholdern regelmäßig den Kontakt pflegen. Ihre Marke können Sie an vielen Orten in der digitalen Welt entwickeln. Wer versucht alles unter seiner Website-Kontrolle zu halten, wird sich eher schwer tun und mit vielen Inhalten unter der Wahrnehmungsschwelle bleiben, wenn diese nicht distribuiert werden.

„Plattformen wie Facebook, aber auch LinkedIn, Instagram und auch Medium oder künftig Twitter tun fast alles dafür, ihre Nutzer im eigenen Universum zu halten. Dazu bieten sie unter anderem immer mehr und immer bessere Publikationsmöglichkeiten: Native Videos, Instant Articles, LinkedIn Pulse sind ein paar Beispiele. Ob das den Tod des Open Web aus einzelnen Websites, Blogs, Foren etc. bedeutet, ist die eine Diskussion, die wir nur gestreift haben. Die andere: Wer Inhalte erzeugt, muss sich dies anschauen und mit den Walled Gardens irgendwie umgehen.“ (PR Fundsachen: Thomas Pleil: Content Strategie: Mehr als Handwerk)

Eine Website oder ein Corporate Blogs dürfen kein Selbstzweck sein. Viele (mobile) Onliner verzichten auf das nervige Navigieren durch komplexe Websites und bevorzugen lieber einfachere Angebote, die schnell verfügbar sein. Es zählt nicht das ganze Paket, sondern das jeweilige Content-Stück. Diese Anwender können wir nicht mehr zu uns zum nächsten Klick verlocken. Sie wollen vor digitalem Ort unmittelbar mit Content-Lösungen bedient werden.

Bloggen auf anderen Plattformen

Die neuen Möglichkeiten des digitalen Publishings bedeuten noch nicht das Ende des Corporate Bloggings. Sie machen die Content Creation aber wesentlich facettenreicher. Seit 2004 betreibe ich den PR-Blogger und publiziere regelmäßig gemeinsam mit vielen Gastautoren auf meiner eigenen Plattform. Einen Abschied vom prbloggen konnte ich mir bisher nicht vorstellen, zumal die komplette Abhängigkeit von Fremdplattformen auch einige Probleme mit sich bringt.

Darüber hinaus habe ich auf zahlreichen Portalen veröffentlicht: unter anderem bei der Wirtschaftswoche, Medium Magazin und der Computerwoche,  auf Medium sowie in Blogs der Deutschen Post, von Mynewsdesk oder der Gelben Seiten. Hin und wieder veröffentliche ich auch meine Beiträge auf LinkedIn. Das ist für mich eine gute Möglichkeit, mein großes Netzwerk auf LinkedIn direkt zu erreichen.

Unsere Online-Reputation lässt sich nicht auf einen festen Ort konzentrieren. Wir können nicht verhindern, dass Dritte über unsere Personenmarke oder Unternehmensmarke sprechen und schreiben. Interviews erscheinen an vielen Orten. Warum sollten wir deshalb nicht auch unsere Blogartikel auf anderen Plattformen publizieren dürfen? Ein Content-Hub ist wichtig, um den Lesern Orientierung zu geben. Deshalb kann es sinnvoll sein, wenn Sie auf Ihrem Social Media Profil auf Ihre vielfältigen Aktivitäten in der analogen wie digitalen Welt verweisen.

Personal Brands zeigen Ihre Inhalte auf Plattformen

Blogger sehen ihr Blog häufig als das natürliches Domizil ihrer Personenmarke an, was jeder natürlich durchaus so handhaben kann:

„Für diejenigen, die hochwertige Inhalte suchen, ist nicht mehr entscheidend, woher der Inhalt kommt, sondern wer ihn erstellt hat. Und mit der Person ist es meines Erachtens auch untrennbar verbunden, dass die Inhalte auf einem eigenen Kanal gebündelt werden, um die Personal Identity, also den Autor als Marke darzustellen – was wäre dazu besser geeignet als ein Blog.“ (Markus Pflugbeil in Pflugblatt)

Wer ein neues Buch aussucht, orientiert sich in erster Linie an den Themen und den Autoren, weniger am Verlag. Der Autor eines Blogartikels ist mir als Leser ebenfalls wichtiger als die Unternehmenspräsenz. Orientierung erhalten wir über Menschen. Deshalb wäre es sinnvoll, wenn die zahlreichen Corporate Blogger darauf achten, auch außerhalb ihres Businessauftritts wahrgenommen zu werden. Wer nicht selbst ein Blog sein eigen nennt, für denjenigen können Medium, Facebook Notes und LinkedIn Pulse eine gute Alternative darstellen, um seinen Personal Brand zu schärfen.

Die Markenbotschafter eines Unternehmen können sich auf Facebook (Notes), Xing (Klartext) oder LinkedIn (Pulse) positionieren und ihre Inhalte für sich sprechen lassen. Bei Kontaktanfragen können Sie sofort erkennen, wer sich professionell sich mit Themen auseinandersetzt und darüber Anknüpfungspunkte für das Networking ableiten. Wer als Geschäftsführer wenig Zeit hat, kann ausgewählte Beiträge, die er publiziert hat, als Pulse-Artikel seinem LinkedIn-Profil hinzufügen. Ein eigenes Blog ist dafür nicht vonnöten.

Mir gefällt es, dass ich meine Veröffentlichungen auf meinen Social Media Profilen direkter integrieren und als kompletten Text publizieren kann. Auf diese Weise können meine Kontakte sehr schnell erkennen, für welche Themen ich stehe. Warum sollen Sie diese unbedingt auf Ihr Corporate Blog locken, wenn diese sich direkt auf Facebook oder LinkedIn informieren können?

Links verlieren im Content-Marketing an Bedeutung

Die Art und Weise wie Links wahrgenommen werden, verändert sich zurzeit radikal. Dazu tragen veränderte Nutzungsgewohnheiten ihren Teil bei. Wir verlernen auf Snapchat und Instagram, aber auch auf Twitter, LinkedIn und Facebook das Verlinken und bleiben in der Regel in der jeweiligen Welt.

Es gibt keinen Grund mehr, eine Plattform zu verlassen, wenn diese mir bereits den gewünschten Content bietet. Der Ausbau von Twitter jenseits von 140 Zeichen ist ein weiteres Indiz dafür, dass wir auf der Plattform bleiben sollen. Schon heute können wir uns von Vines, Periscopes und den unterhaltsamen Tweets berieseln lassen. Kein Wunder, dass immer weniger Nutzer auf die Links in den Tweets klicken. Bei einem TV-Tatort lesen viele Twitterer die Anmerkungen der anderen Zuschauer und genießen es auf der Plattform. Links sind für diesen Second-Screen gar nicht mehr nötig.

Wenn die Informationen auf den Social Media Plattformen nur noch in derem jeweiligen Umfeld wahrgenommen und die Links nicht mehr aktiv genutzt werden, müssen Content Marketiers darauf reagieren und sollten nicht darauf hoffen, irgendwie die Onliner auf ihre (Web-)Seite ziehen zu können. Oft dürfte der dafür notwendige Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Warum sollten Sie nicht den Content direkt auf den Plattformen wirken lassen? Letztlich sollten Ihre Kunden Ihre Marke an den passenden Touchpoints in der Customer Journey bemerken. Den Erfolg Ihres Content-Marketings sollten Sie nicht an den Abrufzahlen eines Corporate Blogs oder einer Websites festmachen. Entscheidend ist die jeweilige Markenwahrnehmung.

Duplicate Content vermeiden

Allerdings heißt das nicht, dass Sie all Ihre tollen Blog-Inhalte überall immer wieder veröffentlichen sollten. Crossmediales Publizieren verführt dazu, den gleichen Inhalt auf verschieden Plattformen zu spielen. Wenn Sie Ihre Blogartikel jedoch in identischer Form nochmals auf LinkedIn Pulse oder Facebook Note stellen, risikieren Sie damit negative Auswirkungen auf das SEO-Ranking Ihrer Inhalte in den Suchmaschinen.  Im schlimmsten Falle fliegt eine der Content-Versionen sogar ganz aus dem Suchindex.

Aus der Sicht des Content-Marketings sollten Sie die unterschiedlichsten Plattformen in der Content-Distribution jeweils berücksichtigen und gewichten. Was hierbei zählt, ist allein das Verhältnis von Aufwand und Wirkung. Deshalb sollten Sie experimentieren und sich von dem Beharren auf vermeintlich besten Lösungen wie das Corporate Blogging und die Website verabschieden. Einen selbstbestimmten Content Hub sollten Sie in jedem Falle pflegen. Dieser ist für Ihre Marke essentiell. Darüber hinaus sollten Ihre Gedanken frei sein.

>> Starttalking: Meike Leopold: Blogparade – Erfolgreich bloggen ohne eigenes Blog
>> Newmediapassion: Bloggen mit oder eigenem Blog

      


10 Jahre Bloggertreffen in München

Wer sich Anfang 2016 mit zahlreichen Bloggern, Marketing- und Kommunikationsprofis in München treffen will, sollte sich den 17. Januar abends ab 19 Uhr freihalten und kann sich direkt über Eventbrite anmelden.

Seit 10 Jahren lade ich zum Bloggertreffen in München ein und würde mich freuen, wenn auch diesmal wieder rund 200 Teilnehmer den Weg an einem Sonntagabend zu uns finden. Traditionell findet unsere Veranstaltung für Influencer im Umfeld der DLD Conference statt.

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In entspannter Atmosphäre können sich im Provisium am 17. Januar 2016 ab 19 Uhr rund 200 Social Media Professionals aus aller Welt über Trends und Entwicklungen im neuen Jahr austauschen. Einen kleinen Rückblick auf 10 Jahre Bloggertreffen und die Bedeutung unseres traditionellen Network-Events finden Sie auf Medium.

Für das Bloggertreffen suchen wir Sponsoren

Der Social Media Club München, d.Tales und der PR-Blogger unterstützen das Bloggertreffen in 2016. Darüber hinaus sind wir auf der Suche nach Sponsoren, die bei unserem Traditions-Event anlässlich des DLD mitmachen und ebenfalls einen Teil der Bewirtungskosten übernehmen. Als Sponsor profitieren Sie von den zahlreichen Multiplikatoren.

Falls Sie als Sponsor daran Interesse haben und sich näher über unsere Sponsoren-Angebote informieren möchten, können Sie sich gerne bei mir melden. Ich bin unter 0171/ 688 68 24 oder via DM per Facebook  / Twitter und per E-Mail klaus.eck@d.tales.de erreichbar. Ein Sponsoring des Bloggertreffens ist ab 1.500 € möglich.

Einige Leistungen für das Sponsoring:

  • Deutliche Sichtbarkeit in unserer Xing-Gruppe, auf Facebook, im PR-Blogger und im Blog des Social Media Clubs München.
  • Erwähnung des Sponsors mit Profil, Link und Logo
  • Präsenz des Sponsors auf dem Event durch Flyer/ Roll-Up möglich
  • Hinweis auf den Sponsor in der Nachberichterstattung (mit Logo)

Weitere Informationen zum Social Media Club München und den bisherigen Veranstaltungen erhalten Sie in unserem Corporate Blog.

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Wo findet das Bloggertreffen statt?

In diesem Jahr findet unser Event am Sonntag ab 19 Uhr an einem neuen zentralen Ort statt:

Das Provisorium – Kunstbar und Lesesaal – Lindwurmstraße 37 München 80337

-> Karte anzeigen

>> Anmeldung auf Xing: Bloggertreffen 2016
>> Fotos von zahlreichen Social Media Club München Events und den bisherigen Bloggertreffen (Facebook)
Bloggertreffen_2014

>> Bloggertreffen 2015
>> Bloggertreffen 2014
>> Bloggertreffen 2013
>> Bloggertreffen 2012
>> Bloggertreffen 2011
>> Bloggertreffen 2010
>> Bloggertreffen 2009
>> Bloggertreffen 2008
>> Bloggertreffen 2007

 

      


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