Your email updates, powered by FeedBlitz

 
Here are the FeedBlitz email updates for you. Click here to start your FREE subscription



Blogparade: Content-Marketing und Corporate Blogs 2015 #cmcb15 and more...

Blogparade: Content-Marketing und Corporate Blogs 2015 #cmcb15

Haben Sie sich einmal Gedanken darüber gemacht, wie Ihr Corporate Blog oder Ihr persönliches Blog auf Ihre Marke einzahlt? Oftmals dienen Corporate Blogs noch nicht dem Ziel, mit dem eigenen Content (Self-) Marketing zu betreiben. Es heißt zwar immer Content sei King, doch wie sich das genau darstellt, scheint vielen nach wie vor ein Rätsel zu sein. Das wollen wir mit dieser Blogparade zum Content-Marketing und Corporate Blogs ändern.

 
content-strategie-shutterstock_221767693

Corporate Blogging ist im Content-Marketing essenziell

Einem Corporate Blog sollte meiner Meinung nach eine zentrale Bedeutung im Content-Marketing beikommen. Darüber lassen sich viele Unternehmensthemen wunderbar ansprechen und verbreiten. In der Theorie sind Blogartikel Selbstläufer; leider zeigt die Praxis jedoch oftmals, dass nur wenige Leser Interesse an den Inhalten der Corporate Blogs haben. Sie gelten als viel zu langweilig. Daran sind die Unternehmen in der Regel selbst schuld, die sich zu wenig um Inhalte und ihr eigenes Agenda Setting kümmern.

Viele Corporate Blogs weisen ein strukturelles Problem auf. Die Inhalte werden nur auf das Blog bezogen geplant. Statt das gesamte Zusammenspiel mit anderen Medientypen und -formaten zu nutzen, Synergien herzustellen, verweilt das Blog auf seiner Insel und wird kaum wahrgenommen.

Corporate Blogs haben für das Content-Marketing großes Potenzial

Das Corporate Blog wird oftmals nicht als wichtige Kommunikationszentrale des Content-Marketings genutzt, sondern völlig isoliert betrieben. Es gibt allenfalls einige Verweise auf andere Online-Aktivitäten in Social Media. Leider genügen daher viele Corporate Blogs professionellen Ansprüchen nicht. In der Studie „Die Blogs deutscher Unternehmen im B2B-Umfeld“ kam die Münchner PR-Agentur PR-COM Mitte 2014 zu dem Ergebnis, dass viele Firmen ihr CorporateBlog nicht genügend pflegen und sogar hin und wieder als reine „Recycling-Plattform“ missbrauchen, indem sie Marketingtexte oder Presseinformationen einfach unverändert übernehmen.

content_marketing_tagcloud_shutterstock_168761921In der Anfangsphase des Corporate Bloggings haben viele geglaubt, dass jeder Mitarbeiter seinen persönlichen Beitrag zum Bloggen leisten sollte. Nur so sei es authentisch. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die Blogbereitschaft in den Firmen nicht besonders ausgeprägt ist. Viele Mitarbeiter haben gar nicht die Zeit, manche auch nicht die Fähigkeit, ein Corporate Blog mit lesenswerten Inhalten zu füllen. Deshalb setzen inzwischen viele auf ein ausgewähltes Redaktionsteam, in dem verschiedene Bereiche eines Unternehmens die Themen planen und veröffentlichen.

Im Rahmen einer Blogparade rufen wir Sie dazu auf, sich das Corporate Blogging genauer anzusehen. Was macht ein gutes Corporate Blog aus und wie lässt es sich gezielt für das Content-Marketing nutzen? Und wie nutzen Sie Ihr Blog bislang?

Fragen und Anregungen für Ihre Beiträge

  • Wie passt Ihr Corporate Blog zu Ihrer Content-Marketing-Strategie?
  • Welche Themenwelten gibt es in Ihrem Blog?
  • Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Corporate Blog?
  • Wie nutzen Sie Ihr Blog für Content-Marketing?
  • Wie sprechen Sie über Ihr Corporate Blog Influencer an?
  • Wie haben Sie Ihr Blog organisiert?
  • Welche Blog Best Practices im Sinne des Content-Marketings kennen Sie?
  • Welche Perspektiven hat das Corporate Blogging?
  • Wie setzen Sie Content-Marketing strategisch ein?

Teilnehmen an der Blogparade “Content-Marketing und Corporate Blogs 2015″ #cmcb15

Sie können sofort an dieser Blogparade mit einem eigenen Beitrag teilnehmen, wenn Sie selbst ein Blog oder Corporate Blog betreiben und einen Beitrag zu unserem Thema “Content-Marketing und Corporate Blogs 2015″ leisten. Allerdings müssen Sie Ihren Blogartikel bis zum 31. Januar 2015 veröffentlichen und ihn in den Kommentaren dieses Beitrags mit seinem Titel nennen und verlinken. Idealerweise nutzen Sie auf Twitter unseren Hashtag #cmcb15. Anschließend werden wir diesen gerne in unsere Teilnehmerliste übernehmen.

Über unsere Blogparade können Sie Ihre Blogaktivitäten vorstellen und Kontakte zu Influencern aufbauen, indem Sie Ihren Beitrag leisten und auch die Blogartikel anderer gezielt verlinken.

Nach der Blogparade gibt es im PR-Blogger einen abschließenden Beitrag, der auf die Ergebnisse eingeht und alle Beiträge nennt.

Falls Sie Fragen zu unserer Blogparade haben, können Sie diese jederzeit auch in den Kommentaren oder per E-Mail/ Facebook stellen. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

Verlosung der Content-Revolution unter den Teilnehmern

content-revolutionIch freue mich auf Ihre Sicht auf Corporate Blogs und das Content-Marketing, Content-Strategie und insbesondere die Content-Revolution.
Als kleines Dankeschön fürs Mitmachen verlose ich deshalb unter allen Teilnehmern der Blogparade #cmcb15 ein Exemplar unseres neuen Buchs “Die Content-Revolution im Unternehmen“. Gemeinsam mit Doris Eichmeier habe ich es im November 2014 publiziert und mich darin intensiv mit den Themen Content-Marketing, Content-Strategie und Content-Vermarktung auseinandergesetzt.

Liste der Blogpostings

4. …
3. #cmcb14 Corporate Weiterbildungs-Blog
2. Tom Lutz’s Blog: Das Unternehmen als Medium
1.  Recrutainment Blog: Content Marketing, Storytelling, Long Tail of Information … Und was Twitter dabei leisten kann

 


Bildquellen: Shutterstock, Haufe


      



Petra Sammer: Wie die PR Storytelling einsetzen sollte

Mit PR, Marketing und Unternehmenskommunikation kennt sich Petra Sammer aus. Immerhin berät sie seit 20 Jahren Unternehmen in diesem Gebiet. Dabei hat sie auch das Storytelling für sich entdeckt. Seit einigen Monaten ist ihr lesenswertes Buch „Storytelling: Die Zukunft von PR und Marketing“ auf dem Markt. In der “Content-Revolution” gehen wir auch auf das Thema Storytelling ein und haben dazu die Chief Creative Officer von Ketchum Pleon interviewt. Im PR-Blogger gibt es hiermit die vollständige Fassung des Interviews. Damit nehmen wir außerdem an der Blogparade State of Storytelling 2014 von Ed Wohlfahrt teil.

 

Mit Storytelling beschäftigst Du Dich schon lange, wie fing es an?

PetraSammerIch habe Filmphilologie studiert, mich also schon früh mit Filmstrukturen und narrativen Konzepten auseinandergesetzt. Doch dieses Wissen wurde dann mal ziemlich viele Jahre zur Seite gepackt. Erst seit etwa fünf Jahren wird das Thema innerhalb Public Relations intensiver diskutiert, anfangs stark in den USA, seit etwas drei Jahren ist das Thema in der PR groß in Deutschland.

Was heißt für Dich Storytelling?

Als PRler würde ich natürlich sagen: PR war immer schon Storytelling. Das ist richtig und auch nicht. Richtig ist, dass wir immer schon Journalisten geholfen haben eine “Geschichte” zu finden. Richtig ist auch, dass wir immer schon Unternehmen und Marken helfen ihre “Geschichte” zu erzählen. Aber hierbei benutzen wir einen umgangsprachlichen “Storytelling” begriff. Man kann zu so vielen Projekten sagen “das ist eine gute Story”. Für mich ist “Storytelling” jedoch klar als narratives Konzept definiert, das sich klar zunächst vom üblichen Marketing und Public Relations unterscheidet.
Storytelling_Petra Sammer

Zum Beispiel: gute Geschichten haben eine zentrale Hauptfigur, einen Helden. In der Regel spricht die PR aber allgemein über “Zielgruppen” und greift nicht exemplarisch eine einzelne Person oder ein einzelnes Schicksal heraus. Oder noch ein anderes Beispiel: Jede gute Geschichte beginnt mit einem Konflikt. Wir sehen uns in einem guten Kinofilm 100 Minuten einen spannenden Konflikt an. Und erst am Ende kommt eine überraschende Lösung. Wir sehen uns auf keinen Fall 100 Minuten Lösung an. Das ist langweilig. Oft arbeitet aber Public Relations genau so: sie stellt die Lösung zentral in den Mittelpunkt der Kommunikation. Das mag für viele Kommunikationsaufgaben richtig sein, ist aber kein Storytelling, wie ich es verstehe.

Warum merken wir uns so gerne Geschichten?

Drei Gründe will ich hier nennen, obwohl es viele mehr gibt, aber das würde zu weit führen. Wer Interesse hat, kann dazu in meinem Buch “Storytelling” weiterlesen:

  • Geschichten binden Informationen, Fakten und Daten in einen logischen Zusammenhang. Das hilft beim merken.
  • Geschichten lösen Empathie beim Zuhörer aus, d.h. wir reagieren emotional und ankern damit Informationen zusammen mit einer Emotion. Dieses Konzept ist wesentlich stärker als neutrale Information
  • Geschichten umgehen Reaktanz. Wenn man jemanden ausschließlich mit Daten und Fakten konfrontiert, so spricht man das systematische Denken beim Zuhörer an. Und in der Regel antwortet der Zuhörer dann auch systematisch. D.h. wenn er den Zahlen misstraut, wird der Zuhörer sofort analytisch denkend hinterfragen und sich Gegenargumente überlegen. Eine Geschichte hingegen lädt zunächst emotional in die Erzählwelt ein. Wir sind beim Zuhören so mit der Geschichte beschäftigt, dass sich unser analytisches Denken parallel zum Erzählfluss nur schwer aufrechterhalten lässt. Daher kommt es zunächst beim Zuhören von Geschichten zu weniger Reaktanz als beim Aufzählen sachlicher Fakten. Geschichten wirken ganz schön fies.

Inwiefern gehören gute Werbung und Storytelling für Dich zusammen?

Zunächst einmal gar nicht. Storytelling hat viel mit Literatur und Scriptwriting zu tun. Werbung unterstützt Abverkauf von Produkten. Man kann beides kombinieren, muss man aber nicht.

Warum braucht Werbung das Storytelling?

Ich kann nicht für klassisches Advertising sprechen, da gibt es Profis. In Public Relations kann ich aber sagen, dass wir Storytelling dringend brauchen. Die Agentur, in der ich vor über 20 Jahren angefangen habe, hat die Kiwi in Deutschland eingeführt. Man ist zu den Food-Journalisten gegangen und hat erklärt, dass man das kleine, pelzige Ding essen kann. Doch die Zeiten, in denen wir Produkte erklären mussten, sind weitgehend vorüber. Wann war denn das letzte Mal, dass ein neues Produkt wirklich zu präsentieren war, mit Ausnahme der Apple-Produkte wie ipod, iphone, ipad. Aber das ist auch schon eine Weile her.

Storytelling_shutterstock_208546075

Darüberhinaus sind die Kommunikationskanäle derzeit so voll mit Information und die Geschwindigkeit, mit der wir kommunizieren “at speed”, dass Fakten und Daten einfach nur noch durchrauschen. Daher ist für die PR das Thema sehr relevant, denn Geschichten schaffen es noch durchzudringen und vor allem: Geschwindigkeit rauszunehmen. Denn eine gute Geschichte erhöht die Verweildauer. Das ist meiner Meinung auch mit eine Grund, warum Google sehr clever auf Storytelling setzt und uns damit wunderbare Geschichten schenkt.

Wie geht denn Storytelling in der PR überhaupt?

Stories sind keine Pressemitteilung. Das Format der Pressmitteilung hat sicher noch seine Berechtigung sachlich zu informieren. Aber parallel zu diesem “Informations-Service” für Journalisten anbieten, müssen wir unseren Kunden helfen, ihre Geschichten auf den eigenen Kanälen zu erzählen. Die Aufgabe der PR ist es, in der Öffentlichkeit und unter der relevanten Zielgruppe eine echte, authentische Konversation anzuregen und dafür setzt PR Storytelling im PESO-Mix (Paid, Earned, Shared, Owned) ein. Storytelling hilft, um bei Journalisten und andere Meinungsbildner Aufmerksamkeit zu wecken (“Earned” Media). Storytelling kommt in den eigenen Kanälen, “Owned Media” zur Anwendung, um Earned Media zu unterstützen. Shared und Paid-Media wird ebenso genutzt, um Konversation einzuleiten und anzutreiben.

Gibt es für Dich einen Unterschied zwischen Storytelling im Content-Marketing und in der Werbung?

Diese vielen Buzzwords verwirren mich. Aus meiner Sicht müssen Unternehmen selbstverständlich weiterhin ihre Produkte und Dienstleistungen vermarkten. Es kann nicht alles “Storytelling” sein, denn dann wird es beliebig. Der Gedanke, dass man sein Unternehmen oder seine Marke parallel auch über gute Inhalte vermarktet, gefällt mir ganz ausgezeichnet.

Welche guten Beispiele für Storytelling in der Werbung kannst Du empfehlen?

In der Werbung: Am besten einfach die Cannes Lions in der Kategorie “Film” ansehen. Und auch für Public Relations kann ich hier sehr auf die PR Lions verweisen. Da ich dieses Jahr in Cannes in der Jury saß, kann ich das sehr empfehlen, denn wir haben in diesem Jahr besonders viele Storytelling-Konzepte ausgezeichnet. Und der Grand Prix Gewinner, “Scarcrow” von der Fastfood-Kette Chipotle, ist das beste Beispiel dafür. Die Story ist wunderschön gemacht und einfach sehenswert.

In der PR haben wir dabei nicht die Machart des Films ausgezeichnet und auch nicht das Spiel und die App. Die übrigens herausragend und großartig sind. Kinder lieben dieses Spiel. Die PR Jury hat sich sehr an die Definition von PR gehalten und anerkannt, dass es diese Geschichte geschafft hat, eine Konversation in den USA über Fastfood, Lebensmittelanbau und Umgang mit Lebensmitteln anzuregen. Und dahinter steckt dann auch eine Menge PR-Arbeit.

Bildquellen: Petra Sammer, O’Reilly, Shutterstock


      


Statements zur Content-Strategie auf dem Content Commerce Camp

In diesem Jahr folgten erstmals Content-Experten dem Ruf Udo Butschineks von ZIMMER 19, um sich in Leipzig auf dem Content Commerce Camp 2014 rund um das Thema Content und E-Commerce auszutauschen. Ich habe mich am Rande des Events  mit einigen der Experten unterhalten und Eindrücke des Barcamps zusammengetragen.

 

Content wird in der digitalen Welt eifrig diskutiert. Ist eine Veranstaltung, die sich ausschließlich diesem Thema widmet, notwendig? Ja, unbedingt – und es ergeben sich sogar sehr interessante Diskussionen, wenn sich Experten aus dem üblichen Vortragsschema lösen und spontan auf einem Barcamp zwei Tage lang nur über Content-Konzepte im E-Commerce diskutieren. Genau aus diesem Grund hat Udo Butschinek von ZIMMER 19, einem Softwaredienstleister aus Düsseldorf, der sich auf die Verschmelzung von Shop- und Content-Management Systemen spezialisiert hat, für das “Content Commerce Camp” auf “Frontalunterricht” verzichtet. In bester Barcamp-Manier trafen sich die Teilnehmer, zu denen Vertreter kleiner, mittlerer und großer Unternehmen gehörten, in den Leipziger Foren, um vor Ort über die Sessions abzustimmen.

Volle Sessions – lebhafte Diskussionen rund um Content

Eine Vielzahl von Experten, sowohl E-Commerce Anbieter als auch Dienstleister, hielten Sessions ab. Darunter Saim Alkan von der Stuttgarter Agentur aexea, Danny Nauth von der Web Arts AG, Philipp Winkelhofer von Sheego / Schwab, Markus Kämmerer von storEmotion und Jörg Schäffer, Senior Director Product Management bei CoreMedia aus Hamburg. Auch eine US-Expertin kam – zwar virtuell, aber live – zu Wort: Content-Strategin Karen McGrane, die unter anderem regelmäßig für die Harvard Business Review schreibt, widmete sich auf dem Barcamp dem Thema “Adapting ourselves to adaptive Content”. Sogar Content zum Anfassen gab es in Form von Brillen von St. Eilen, die Brillen personalisiert in Deutschland herstellen.

Das Barcamp war allerdings nicht lediglich eine Nabelschau von Content-Marketing Experten. Es wurden wegweisende Themen zur besseren Integration von Content in Online-Marketing und E-Commerce Prozesse besprochen. Für Veranstalter Udo Butschinek war es wichtig, nicht zusätzlich den Hype um Content is King zu schüren. Im Gegenteil: “Content Strategy ist in Deutschland nach wie vor erst im Entstehen und die allermeisten Unternehmen haben das Thema – wenn überhaupt – höchstens peripher auf dem Schirm”.

CoreMedia: erlebnisorientierte Shops, die Content und Commerce verbinden

koch_kochmuetze_shutterstock_113156515Gibt es ein Patentrezept für erfolgreichen Content? Bestimmt nicht nur eines, aber es lässt sich erlernen, die passenden Zutaten zu finden – und schnell zum “Content-Chefkoch” zu werden. Auf dieses Prinzip setzte CoreMedia bei der Konzeption von “The Perfect Chef – Sterneküche für das Web”, einer Art “digitaler Showküche” für Webinhalte. In seiner Session stellte Jörg Schäffer die Entstehungsgeschichte von „Perfect Chef“ von der initialen Idee bis zur fertigen Umsetzung sowie CoreMedia’s Erfahrungen bei der Umsetzung eines erlebnisorientierten Shops vor. Ziel sei die “Verbindung von relevanten, visuell anspruchsvollen und emotionalen Inhalten und Shopping in Echtzeit”, so der Leiter des Produktmanagements bei CoreMedia.

Im Ergebnis zog Jörg Schäffer ein sehr positives Fazit des ersten Content Commerce Camps, wie er mir im Gespräch mitteilte:

“Klein, aber fein – im Gegensatz zu anderen Barcamps mit mehreren hunderten Teilnehmern war die Zielgruppe in Leipzig sehr fokussiert, sowohl von Anwender- als auch von Anbieterseite. Dennoch fanden an beiden Tagen sehr anregende Diskussionen mit den fachlich hoch qualifizierten Teilnehmern statt. Schöne Location, gute Organisation, nettes Abendprogramm, viel Neues gelernt. So wie man sich das von einem Barcamp wünscht”.

Auf die Frage, ob CoreMedia derzeit spüre, dass eine “Content-Revolution” im Online-Business um sich greift und auch im Bereich der Content-Management Systeme das Thema Content Marketing an Zugkraft gewinnt, antwortete Schäffer: “Ich persönlich wünsche mir mehr kontextuellen, relevanten und unterhaltsamen Content, der ein Einkaufserlebnis mit echtem Mehrwert für mich als Kunden schafft – und mich mit einer Marke emotional verbindet“.

aexea: “Roboterjournalismus” ergänzt Arbeit von Redaktionen

Die Erstellung von Inhalten durch “Maschinenhand” wird im Content-Business immer wieder heiß diskutiert. Können Systeme die Feinheiten der Sprache abbilden? Gefährden “Text-Roboter” gar Arbeitsplätze in Redaktionen? Dienstleister tun sich schwer, diese Zweifel zu zerstreuen. Saim Alkan, Geschäftsführer von aexea und einer der Sponsoren des Content Commerce Camp, versuchte, mit seiner Session den “Roboterjournalismus”, der für viele “Neuland” sei, zu erklären und den Teilnehmern “die technischen und moralischen Grenzen der automatisierten Textgenerierung aufzuzeigen”, wie er selbst sagte.

Im Ergebnis ist ihm das gelungen. Einer der Teilnehmer, Oliver Kraft von der sociologics aus Siegen, fand “hochinteressant wie menschlich ein automatisierter Text klingen kann, selbst Rechtschreibfehler lassen sich genau granuliert einbringen”. Für ihn sind die Einsatzszenarien spannend “und Produkttexte sicher nur ein kleiner Teil, vom Newsletter über persönliche Ansprache des Kunden bis hin zu automatischen Rezensionen”. Als besonders hilfreich in der Praxis beurteilte Kraft im Interview mit uns “die Möglichkeit weg vom stumpfen Text übersetzen hin zu einer Neugenerierung in der Zielsprache”.

aexea betreut als Agentur mit ihrer Software-as-a-Service-Lösung “AX Semantics (by aexea)” Kunden im Bereich der Textgenerierung. Dabei verfolgt aexea einen anderen Ansatz als zum Beispiel wir bei der moresophy. Während wir bei der Strukturierung und Organisation von Inhalten im Rahmen von Content Audits am Beginn der Planung von Inhalten ansetzen, hilft AX Semantics an anderer Stelle der Content-Wertschöpfungskette, nämlich bei der Produktion von Inhalten.

handshake_roboter_mensch_maschine_shutterstock_174548120

Die Ansicht, dass der Maschine nicht blind vertraut werden sollte, kann Alkan trotz aller Technologie-Begeisterung nachvollziehen: “Ein gesundes Level an Skepsis gegenüber den Ergebnissen, die wir aktuell am Markt ausliefern und was diese konkret für Konsequenzen nach sich ziehen können”, sei normal – und ein regelmäßiger Austausch mit Kunden und Interessenten daher notwendig. Auf die Frage, ob Technologien Redaktionen gefährden, entgegnet Agenturchef Saim Alkan: “Unsere Erfahrungswerte sind, dass Roboterjournalismus die tägliche Arbeit von Redaktionen effizienter macht. Es geht schlussendlich nicht darum, bestehende Konzepte zu ersetzen, sondern das Angebot am Markt sinnvoll zu erweitern und der redaktionellen Arbeit mehr Relevanz zu verleihen”.

Eine Frage, die mich im Kontext des Gesamteindruckes des Barcamps sehr interessierte: Wie steht eine Agentur wie axea zum Thema Content-Revolution? “Es geht darum, dem Content-Marketing mehr Möglichkeiten zu bieten und diese in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen umzusetzen” führt Saim Alkan seine Sicht auf die Wirkung der Content-Revolution aus, und ergänzt: “Für uns ist jedoch der Konsument ein viel entscheidenderes Element, das nach einer Revolution schreit. Der Mensch ist ein von Grund auf emotionaler und informationsbedürftiger Empfänger, der Texte als Interpretations- & Entscheidungshilfen nutzt. Je individualisierter und somit auf die Bedürfnisse des Lesers angepasster ein Text formuliert ist, desto eher wird ihn der Leser als wertvoll erachten”.

storEmotion: die sieben Gebote des Emotional Commerce

Wie geht ein Shopbetreiber sein digitales Business emotional an? Was genau bedeutet es, von “Emotional Commerce” zu sprechen? Markus Kämmerer von storEmotion erläuterte in seiner Session die “sieben Gebote des Emotional Commerce”. Seine Beobachtung: “Das Thema Emotionen und Content sind einfach untrennbar miteinander verbunden, allerdings fällt es den meisten Teilnehmern noch schwer, das in eine passende Strategie zu packen”. Was zeichnet Emotional Commerce aus? “Schon eine Überschrift oder ein Produktname kann entsprechend emotional sein. Der Fahrradpflegehersteller r.s.p. hat einen Kettenreiniger Jacky Chain, einen Fahrradreiniger Muddy Buddy und Glamour Hammer und noch Produkte wie Slick Kick und Bearing Buster – da erzählen schon die Namen eine Geschichte” nennt der Strategieberater und Coach als einen der Bestandteile.

maske_emotionen_shutterstock_123638278

Für Markus Kämmerer ist “Content vor allem einmal Mittel zum Zweck”. Dass es wichtig sei, “guten Content zu erstellen” sei unbestritten. Allerdings wird es nicht zum Erfolg führen, “dann überall ein wenig Content einzustreuen” Dies sei der Grund für Kämmerer,”warum eine ‘Content-Revolution’ erst einmal zu kurz greift”, denn: “Wenn ich Content erstellen kann, der emotional auf meine Zielgruppe bzw. Wunschkunden passt und dieser den Menschen einen wirklichen Nutzen schafft, habe ich die Revolution: aus meinen Kunden werden Fans”.

Disclaimer: Mein Unternehmen moresophy war eine der Sponsoren der Veranstaltung

Bildnachweise: “Zentralstadion Leipzig Skyline” flickr.comMatthiasX1, Creative Commons: BY-SA; Shutterstock

      



Leadership: Idealbesetzung für eine neue Businesswelt

Der Katalysator ist der Visionär unter den Führungskräften, eine Inspirationsfigur; ein hervorragender Kommunikator und kreativer Innovator, ein Empathiekünstler und Menschenfreund. Er besitzt Leidenschaft, ansteckende Begeisterungskraft und ein hohes Motivationstalent. Für ihn gehen die Mitarbeiter durchs Feuer.

Mit dem Katalysator schließt diese Serie über Führungskompetenz in unserer neuen Arbeitswelt. Ihm gelingt es spielend leicht, andere für Ideen zu entflammen und zielführende Impulse zu geben. So wie der Katalysator in einem chemischen Versuchslabor setzt er Prozesse in Gang und zieht sich dann wieder zurück. So bringt er Agilität in vormals erstarrte Strukturen.

team_brainstorming_plan_shutterstock_210599689

Wie ein Ideenfeuerwerk entsteht

Ein Katalysator führt, indem er das Arbeitsgeschehen moderiert und Vorschläge macht. Er führt hingegen nicht über strikte Anweisungen, Druck und Antreiberei. Verantwortung und Kontrolle verbleiben bei den einzelnen Mitarbeitern oder im Team.

Und so sagt er das:„Ich traue jedem hier zu, dass er nur das bestellt, was er wirklich benötigt. Deshalb braucht Ihr meine Unterschrift nicht.“ Sogar in schlechten Zeiten sendet er Appelle wie diesen: „Wir wollen Ihnen keine Vorgaben machen, wo Sie sparen sollen. Sie alle wissen, wie man einen Haushalt führt, wenn’s mal enger wird.“

Danach lädt er seine Leute zu einem Ideenfeuerwerk ein. Beim Hardware- und Softwarehersteller EMC beteiligten sich einmal Tausende von Mitarbeitern an einer solchen Aktion und wiesen auf unwirtschaftliche Prozesse hin, von denen die Chefs großteils gar nichts wussten.

Das Spielfeld der Mitarbeiter: so groß wie möglich

Ein Katalysator steckt das Spielfeld ab, in dem seine Leute dann spielen können – nicht zu groß, aber auch nicht zu klein, abhängig von Aufgabe und Mitarbeitertypologie. Er schafft Orientierung, gibt die Anforderungen vor und sorgt für einen reibungslosen Prozessablauf.

Wenige Spielregeln bestimmen, was geht und was nicht. Eine funktionierende Fehler-Lernkultur und regelmäßige Feedback-Schleifen sichern das zügige Voranschreiten der Projekte und Initiativen. Besprochen werden folgende Punkte:

  • Was wurde seit dem letzten Mal geschafft?
  • Was sind die nächsten Schritte?
  • Was hat besonders gut geklappt?
  • Welche Hindernisse sind aufgetaucht?
  • Was können wir beim nächsten Mal besser machen?

Dabei bietet er immer seine Hilfe an, doch nur im Notfall greift er steuernd ein.

Treibhausklima für eine Hochleistungskultur

schild_go_shutterstock_47052541Ein Katalysator brennt seine Leute nicht aus und er hält sie auch nicht „klein“. Er macht sie vielmehr stark, damit sie dem Unternehmen ihre ganze Energie geben können. So schafft der Katalysator ein gesundes Arbeitsumfeld. Denn er weiß: Kreativität – die Schlüsselressource der Zukunft – braucht Weite. Und Entspannung im Hirn. Und Heiterkeit. Wo Liebe und Lachen ist, verschwindet die Angst. Verängstigte Mitarbeiter hingegen haben die unangenehme Eigenschaft, allerhöchstens mittelmäßige Arbeit abzuliefern.

Das wichtigste Stilmittel eines Katalysators sind kluge Fragen. Damit lässt sich sein Wechselspiel aus Nähe und Distanz gut austarieren. Ein zweites Stilmittel ist das Monitoring. Im Vergleich zur Kontrolle, die auf Misstrauen basiert, verdeutlicht das Monitoring Interesse am Gelingen einer Aktion.

Katalysatoren besitzen eine ausgesprochen hohe emotionale Intelligenz. Sie können zwar auch konsequent und hart durchgreifen, schätzen aber aufgrund ihrer sozialen Begabung sehr viel besser ein, wann dies in welcher Form notwendig ist. Sie setzen ihre Mitarbeiter im Kern ihrer Talente ein und orchestrieren ein Hochleistungsteam.

Wie Hochleistungsteams entstehen

Hochleistungsteams kommunizieren über eine positive Wortwahl, während in Low-Performance-Teams Worte der Abneigung sowie Kritik und Zynismus vorherrschen. Hochleistungsteams tendieren ferner dazu, wertvollen Input und neue Gedanken von außen in das Team zu bringen.

Sie sind darüber hinaus in der Lage, den Vorschlägen und Gedanken anderer zu folgen und diese weiterzuentwickeln, während Niedrigperformer Ideen von außen abblocken und den eigenen Standpunkt als das Nonplusultra verfechten. Dies und vieles mehr hat der chilenische Psychologe Marcial Francisco Losada herausgefunden, der zum Thema Hochleistungsteams forscht.

Idealbesetzung für unsere neue Businesswelt

Kreative Köpfe fühlen sich, wie Untersuchungen des Soziologen Richard Florida zeigen, vor allem dort hingezogen, wo die drei Ts zu finden sind: Technologie, Talente und Toleranz. Genau das ist die Welt der Katalysatoren. Sie schaffen Orte, an denen es vor Hochbegabten geradezu wimmelt. Solche Talente arbeiten zum Beispiel bei Google, „weil wir solche Menschen in die Lage versetzen, die Welt zu verändern“, haben die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page einmal gesagt.

Katalysatoren haben einen ausgeprägten Chancenblick. Sie lieben die Zukunft, alles Quirlige, die sich digitalisierende Welt – und neue Ideen. Sie haben ausgewiesene Marketingkompetenzen und ein überdurchschnittlich hohes Kundenverständnis. Ihre Freude an der Arbeit überträgt sich auf alle, die von ihnen geführt werden (noch viel mehr dazu in meinem neuen Buch “Das Touchpoint Unternehmen” – ausgezeichnet als “Managementbuch des Jahres”).

Managementbuch 2014Und sie lieben die Menschen mehr als die Macht. Solche oft charismatischen Führungspersönlichkeiten verfügen nicht nur über einen hohen Antrieb und Begeisterungskraft, sondern auch über Einfühlungsvermögen und Diplomatie. Sie haben einen Sympathie-, bisweilen sogar einen Bewunderungsbonus. Solchen Chefs verzeiht man auch mal einen Schnitzer. Sie kommen einer menschlichen „Lovemark“ am ehesten nahe. So wachsen für Katalysatoren die Menschen oft über sich selbst hinaus.
Bildquellen: Shutterstock, Anne M. Schüller
      


Warum sich Instagram für Unternehmen lohnt

Instagram wächst und wächst und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Trotzdem scheuen sich noch viele Unternehmen auf dem Foto- & Video-Sharing-Dienst vertreten zu sein. Warum Sie auf lange Sicht Instagram nicht ignorieren sollten und welche Vorteile ein Auftritt für Ihr Unternehmen haben kann, lesen Sie in diesem Beitrag.

Als Facebook im Jahre 2012 Instagram für eine Milliarde Dollar übernahm, spotteten nicht gerade wenige Onliner und „Experten“ über den stolzen Preis der Akquisition. Dass die Häme etwas verfrüht kam und Marc Zuckerberg allen Kritikern zum Trotz mit der Übernahme des Foto- & Video-Sharing-Dienstes ein goldenes Händchen bewies, zeigt Instagrams Entwicklung der letzten Jahre.

Instagram: eine Erfolgsgeschichte

Instagram hat weltweit mehr als 200 Millionen Nutzer, wovon in etwa 3 Millionen aus Deutschland kommen – Tendenz ansteigend. Davon sind 150 Millionen mindestens ein mal im Monat und 76 Millionen täglich aktiv. Es wurden bereits 16 Milliarden Fotos und Videos hochgeladen. Pro Tag kommen 55 Millionen weitere hinzu.

Darüber hinaus wächst kein Social Network so rasant wie Instagram. Vor allem bei den jungen Internetnutzern (16 – 24 Jahre) gewinnt der Fotodienst deutlich an Bedeutung. Eine Studie aus den USA zeigt, dass insbesondere Teenager auf Instagram immer aktiver werden, wogegen das Interesse an Twitter, Google+ und überraschenderweise auch Facebook so langsam verloren geht.

infografik_2806_Diese_Social_Networks_nutzen_US_Teenager_n

Gerade diese Zahlen machen folgendes deutlich: Trends im Internet können kurzlebig sein. Deshalb ist es empfehlenswert auf mehreren Plattformen aktiv zu sein. Je nach Geschäftsmodell und Zielgruppe kann es somit auch ratsam sein auf Instagram mit einem Unternehmensprofil vertreten zu sein. Insbesondere, weil ein Auftritt bei Instagram bei weitem nicht so viele Ressourcen verschlingt wie manch andere im Social Web.

Instagrams Erfolgsstory ist schon des Längeren kein Geheimnis mehr. So ist es kaum verwunderlich, dass immer mehr Unternehmen im Fotonetzwerk aktiv sind, was nicht bedeutet, dass Ihr Unternehmen nicht mehr vom First-Mover-Advantage profitieren kann, denn viele von Deutschlands Unternehmen (oder ganze Branchen) sind bis dato nicht auf Instagram aktiv.

infografik_1739_Instagram_Nutzung_unter_Marken_n

Was Instagram Ihrem Unternehmen bringen kann

Mit mehr als 200 Millionen Nutzern hat Instagram eine große Reichweite. Da davon auszugehen ist, dass das Netzwerk zukünftig weiterhin so rasant wachsen wird, können Sie ebenso davon ausgehen, dass sich Ihre Reichweite im Laufe der Zeit vergrößern wird.

Darüber hinaus hat das noch „junge“ Netzwerk zwei weitere signifikante Vorteile gegenüber anderen Plattformen:

Zum einen wird die Hashtag-Funktion ausgiebig genutzt, was es Ihnen ermöglicht Nutzer anzusprechen, die Ihnen nicht folgen. Zum anderen gibt es bislang keinen Algorithmus, der Beiträge im Stream ausblendet. Ergo: Wer Ihrem Unternehmen folgt, der sieht aller Wahrscheinlichkeit nach auch Ihre Bilder. Sie müssen (im Gegensatz zu Facebook) nicht dafür zahlen, um wahrgenommen zu werden.

Ein weiterer Kostenvorteil ist, dass zur Generierung von neuen Bildern keine professionellen Fotografen nötig sind. Niemand verlangt auf Instagram professionelle Aufnahmen. Ganz im Gegenteil: In der Regel sind authentische Schnappschüsse gefragt.

shutterstock_197358305

Auch in puncto Auffindbarkeit spielt der Fotodienst in der ersten Liga mit. Ihre Inhalte können nicht nur via Hashtag im Netzwerk gefunden werden, sondern auch bei der Google-Bildersuche gehören die Fotos, die bei Instagram veröffentlicht wurden, zu den ersten Treffern. Zum reinen Betrachten der Bilder ist dabei nicht mal ein Instagram-Account von nöten.

Zu guter Letzt lassen sich Inhalte, die Sie auf Instagram veröffentlicht haben, spielend leicht auf anderen Kanälen teilen.

Welche Einsatzmöglichkeiten bietet Instagram für Unternehmen?

Es gibt mannigfaltige Möglichkeiten Instagram im Unternehmenskontext einzusetzen. Visuelle Kommunikation ist dafür prädestiniert Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte lebhafter darzustellen. Vermeiden Sie es Instagram zu offensichtlich für Werbezwecke zu nutzen. Bieten Sie Ihren Followern lieber Einblicke, die sie anderorts nicht zu sehen bekommen. So wird ein Mehrwert für die Nutzer geschaffen, der gerne auch mit Interaktion belohnt wird.

Dabei sind Ihnen keinen Grenzen gesetzt. Zeigen Sie Ihre Mitarbeiter und deren Unternehmensalltag, schießen Sie Fotos von Veranstaltungen, Ausflügen, Ihren Produkten, Testimonials, Aktion, etc. Markieren Sie Ihre Mitarbeiter sowie Besucher und vernetzen Sie sich mit Ihnen. Je nonchalanter Sie im Netzwerk agieren, desto authentischer wirkt Ihr Auftritt. Und das ist wichtig! Gestellte, biedere und geplante Aufnahmen finden die Nutzer ohnehin im restlichen World Wide Web. Instagram ist dafür nicht der richtige Ort.

shutterstock_190705607

Ebenso ist das Fotonetzwerk ein nützliches Tool für die CEO-Kommunikation. Führungskräfte, die im Namen des Arbeitgebers Inhalte veröffentlichen, geben dem Unternehmen ein Gesicht und machen dieses zusätzlich greifbarer. Vor allem, dass Bilder vom Ort des Geschehens veröffentlicht werden (z.B. kurz vor einem Vortrag oder ein Selfie aus dem Flugzeug), ist von Vorteil, denn diese beweisen, dass tatsächlich die Mitarbeiter selbst hinter den Accounts stecken. Das ist von entscheidender Bedeutung, weil die meisten Internetnutzer lieber mit “echten Menschen” kommunizieren als mit gesichtslosen Marken oder anonymen Redaktionen.

Aber auch für Kampagnen eignet sich das Fotonetzwerk. Nicht gerade selten veranstalten Unternehmen Fotowettbewerbe auf Instagram. Dass darüber hinaus aber auch weit mehr möglich ist, zeigt z.B. die neuste Instagram-Kampagne von Mercedes Benz, bei der man sich auf Instagram seinen eigenen Mercedes GLA konfigurieren kann.

Fazit

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und genau das ist die stärke von Instagram. Fotos und Videos wirken auf die Rezipienten authentischer, greifbarer und können wesentlich besser Emotionen transportieren als es das geschriebene Wort kann. Sehen Sie Instagram als Chance Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter von einer anderen Seite zu zeigen, denn je nach Zielgruppe und Branche kann ein Auftritt auf Instagram Ihre Social Media-Architektur sinnvoll ergänzen.

>> Webmagazin: Instagram für Unternehmen: Foto Tipps - Instagram Marketing

Bildquellen: Modern mobile phone with camera in business man hand (Shutterstock), KIEV UKRAINE – MAY 30, 2014 (Shutterstock)US-Teens kehren Facebook den Rücken (Statista)Immer mehr Marken nutzen Instagram (Statista)

      



More Recent Articles



Click here to safely unsubscribe from "PR-Blogger." Click here to view mailing archives, here to change your preferences, or here to subscribePrivacy