Vom 30. April bis zum 12. Mai 2013 fand die erste Fotoparade Deutschlands statt. Thema der Blogparade ist die visuelle Dokumentation der re:publica.
Unserem Aufruf, die persönlichen Eindrücke von der Berliner Internetkonferenz in Bildgeschichten zu verpacken, folgte eine große Anzahl an Kreativen. Die eingereichten Storys und Beiträge werden in dem Pinterest-Album Fotoparade zur re:publica 2013 zusammengefasst. Und die Sieger werden in einem weiteren Blogbeitrag sowie auf Facebook, Google+, Twitter und Pinterest bekanntgegeben. Wir bedanken uns bereits nun fürs Mitmachen und alle eingereichten Fotostorys.Denn die #rpStory13 hat Spaß gemacht! Unsere Preise und die Jury Bei der Vielzahl an eingereichten Beirägen hat unserer Jury die Qual der Auswahl, denn die besten Fotogeschichten des Tages erhalten jeweils Buch Follow me! von Galileo Press. Eventuell planen wir ja auch, einen re:publica-Kalender herauszugeben?  Die Auswahl der besten Fotos wird eine Jury treffen, die wir nun vorstellen:  Die Münchener Fotografin Simone Naumann ist als leidenschaftliche Fotografin, Networkerin und Social Media-Fan. Simone ist zudem Schöpferin von Components unterwegs. Daheim ist Simone in München, in der Eventfotografie, in den Straßen der Stadt (Humans of Munich), auf ihrem i-Pad, nahe am Menschen (Porträt), in der Produktfotografie (Licht und Design) und überall dort, wo es guten Kaffee gibt.  Daniel Albrecht ist Chefredakteur der Fotozeitschrift DigitalPHOTO und es gibt keinen Tag, an dem er nicht eine Kamera in der Hand hätte. Ob in der Redaktion oder zu Hause, für den passionierten Journalisten spielt sich das Leben irgendwo zwischen 1/180 s, Blende 4,5 und ISO 320 ab. Dummerweise bleibt vor lauter Foto-Beruf kaum Zeit fürs Foto-Hobby.  Oliver Manz veranstaltet seit 1999 den Multimediatreff, der Konferenzen und Workshops zu aktuellen Trends in den Bereichen Fotografie, Web, Mobile und Social Media umfasst. Besonders Fotografen spricht er mit der Photopraktika – ein Kongress rund um Fotografie und Bildbearbeitung — an, die im September 2013 zum zweiten Mal stattfinden wird. Zudem arbeitet Oliver als Marketing Manager im Bereich Lernsoftware beim Fachverlag Galileo Press. Bernd Pitz ist als Marktingleiter bei CALVENDO, der Self-Publishing-Plattform für Kreative, tätig. CALVENDOs Motto “share creativity” ist auch das dieser Fotoparade. CALVENDO ist weltweit der erste Verlag, der es talentierten Kreativschaffenden ermöglicht, individuelle Wandkalender und Flipart (z. B. Posterbücher) mit ihren eigenen Fotos, Grafiken und Texten nicht nur zu veröffentlichen, sondern auch international über den Buchhandel etc. zu verkaufen. Zudem werden die zwei Fotoparadenveranstalter, PR-Blogger Klaus Eck sowie die Initiatorin Pia Kleine Wieskamp, in der Jury sitzen. Zurück zur Fotoparade Simone Naumann fasst sie folgendermaßen zusammen: Mit Smartphone, Tablet oder Kamera Unterwegs, im Office, wo auch immer ihr die re:publica verfolgt. Pia Kleine Wieskamp, Klaus Eck und Doris Schuppe laden zu einer Blogparade mit dem Thema “Visuelles Storytelling” ein. Egal wo ihr seid, whereever you are, mit einer persönlichen Fotostory landet ihr mitten in Berlin auf der re-publica 2013 !
Sind Sie in diesem Jahr auf der re:publica dabei und haben Interesse an einem Job als Social Media Redakteur (m/w) im Rhein-Main-Gebiet? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich sofort bei uns mit Ihrem Social Media Profil bewerben.
Falls Sie auf das gesuchte Jobprofil (s.u.) passen, würde ich Sie zu unserem Berliner Job Breakfast am 8. Mai 13 um 9 Uhr in ein Berliner Café gemeinsam mit anderen Bewerbern einladen. Wir suchen einen Social Media Redakteur, der möglichst im Juni anfangen kann.  Es genügen die Links auf Ihre Online-Aktivitäten. Sie können mich bis Dienstag per Twitter, Facebook, Xing oder E-Mail (bewerbung(at)eck-kommunikation(punkt)de.) oder bei Fragen auch per Telefon kontaktieren und sich auf unverbindliche Weise schnell bewerben. In der Vergangenheit habe ich mit Twitter-Bewerbungen gute Erfahrungen gemacht. Deshalb freue ich mich, wenn Sie sich auf diese unkonventionelle Art und Weise bei uns bewerben. Weitere Bewerbungsunterlagen sind bei dieser Aktion, die nur bis zum 7. Mai läuft, nicht erforderlich. Beim gemeinsamen Frühstück erhalten Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zum Social Media Job zu stellen. Wir möchten Sie kennenlernen und Ihnen den Job schmackhaft machen. Als Social Media Aktiver sollten Sie über einige journalistische Kompetenzen verfügen, selbst aktiv in Social Media Texte, Bilder und/oder Videos veröffentlichen. Wir suchen einen Content-Verantwortlichen, der Lust darauf hat, vermeintlich trockene Themen wie Finanzen und Versicherungen ansprechend aufzubereiten. Ihre Aufgaben - Betreuung des Social Media Auftritts eines führenden, deutschen Finanzunternehmens
- Identifizieren von Themen und Trends, um daraus hochwertige, multimediale Inhalte für die diversen Online- & Social Media-Angebote des Unternehmens zu erstellen
- Selbstständiges Erstellen von multimedialen Inhalten
- Community Management
- Redaktionsplanung
Ihre Skills im Überblick: - Hohe Social Media Affinität, insbesondere im Umgang mit Blogs, Facebook und Google+
- Sie können komplexe Themen verständlich aufbereiten
- Online-Kommunikation ist Ihnen nicht unbekannt
Unser Angebot Als Mitarbeiter/in von Eck Kommunikation arbeiten Sie für eine der führenden Beratungen für Digitales. In der Funktion als Social Media Redakteur (m/w) für unseren Kunden arbeiten Sie vor Ort beim Kunden und übernehmen das tägliche redaktionelle Doing. Im Rhein-Main-Gebiet arbeiten Sie in einem engagierten und innovativen Social Media Team. Bitte verwenden Sie bei Ihrer Bewerbung den Tag #jobbreakfast. Bildquelle: Bigstockphoto
Google+ hat zwar mehr als 500 Millionen Nutzer, doch im Vergleich zu Facebook sind die Google Plusser nicht besonders aktiv. Statt sich an einer Diskussion über eine Google+ Geisterstadt zu beteiligen, sollten Unternehmen überlegen, ob und wie sich diese Plattform nutzen lässt. Manche Unternehmen können sogar von der Inaktivität ihrer Wettbewerber profitieren. Das hat die R+V Versicherung erkannt und sich dort mit einer besonders flauschigen Idee positioniert – deren Kampagne verlief so gut, dass sie jetzt als internationales Best Practice von Google verwendet wird.
 Neben dem Google Video gibt es auch noch eine schriftliche Case Study über die Bären-Kampagne der R+V Versicherung. Über den Inhalt der Kampagne der R+V haben wir bereits im PR-Blogger berichtet. Neben einer guten inhaltlichen Idee spielen auch andere Faktoren eine Rolle, um eine attraktive Social Media Kampagne zu gestalten.  Hier sind einige Aspekte, die aus unserer Sicht zum Erfolg der Kampagne der R+V auf Google+ beigetragen haben: - Simplizität – Die Idee war grundsätzlich leicht zu verstehen und die Teilnahme war ebenfalls ohne großen Aufwand möglich
- Personalisierung – Durch die Beschriftung der Bären, das Fotografieren und Taggen der Nutzer fand eine Übertragung von Online-Aktivitäten in die Offline-Welt statt. Die Nutzer wurden aktiv eingebunden und bekamen außerdem einen Beweis, dass sie auch wirklich einen Bären persönlich spenden.
- Motivation – Der Gedanke, Kindern etwas Gutes tun zu können, bewegt nicht nur die R+V sondern spornt auch die Menschen im Social Web zum Mitmachen an.
- Kanal-Verständnis – Die Durchführung der Kampagne stützte sich fast komplett auf Google+ interne Mechanismen, was von der Community und vom Netzwerk selbst mit Interaktion und Reichweite belohnt wurde.
- Community Management – Aktiv eine so rapide wachsende Community zu betreuen, Dialoge zu führen, Fragen zu beantworten, war mit einer der Hauptfaktoren, warum sich die Kampagne so positiv entwickeln konnte. Allerdings ist das auch die größte Herausforderung und ein Aspekt, der bei einer nächsten Aktion noch ausgebaut werden kann.
- Kosten – Die Teilnahme war für die Nutzer absolut kostenlos
- Zeitpunkt – Die Vorweihnachtszeit gab einen Anlass. Allerdings wünschte sich die Community mehrfach, dass solche Aktionen auch zu anderen Zeiten stattfinden.
- Flausch-Faktor – Teddys sind was Tolles.
Dank dieser Faktoren und dem Social Media Team konnten die Fanzahlen um 1033,3 Prozent in zehn Tagen gesteigert werden. Darüber hinaus wirkt sich die Google+ Kampagne positiv auf deren Suchergebnisse aus. Mit jedem Update seines Suchalgorithmusses scheint Google noch stärker auf seine Plattform Google+ zu setzen. Bei der Suche von “Versicherung google+” wirken sich die R+V Aktivitäten schon jetzt positiv auf die Online-Reputation aus:  Was sind Faktoren, die Sie besonders an Social Media Kampagnen schätzen? Haben Sie welche zu ergänzen? Und kennen Sie andere Google+ Kampagnen, die Sie empfehlen können? Disclaimer: Die R+V Versicherung ist Kunde von Eck Kommunikation.
Wenn Sie in Deutschland ein großartiges Networking-Event erleben, sich über neue Trends in der Online-Kommunikation austauschen und viele Influencer treffen wollen, empfiehlt sich die Berliner Webkonferenz re:publica. In der Zeit vom 6. bis 8. Mai 2013 werden auf dem Social Media Branchenevent rund 5.000 Besucher erwartet. Insgesamt gibt es auf dem Event 450 SprecherInnen zu 263 Vorträgen, Diskussionen und Workshops rund um das Motto In/Side/Out. Einladung zur Blogparade Einen kleinen Beitrag zur visuellen Dokumentation der re:publica wollen wir mit einer Blogparade leisten, die auf Fotos und visuelles Storytelling setzt: Gute Fotogeschichten funktionieren wie “Kino im Kopf”. Es sollte dem Betrachter immer einfach und schnell gezeigt werden, wovon die Geschichte handelt, wo sie spielt, welche Charaktere teilnehmen, wo die der Konflikt liegt und wie die Handlung zum Schluss aufgelöst wird. Wir wollen dieses Prinzip für eine kleine re:publica Blogparade nutzen. Daher laden wir − Doris Schuppe, Klaus Eck und Pia Kleine Wieskamp − Sie ab heute dazu ein, jeweils eine kleine Fotogeschichte zu erstellen und damit an unserer Blogparade teilzunehmen. Erzählen Sie uns in der Zeit vom 30. April bis zum 12. Mai 2013 einmalig oder so oft Sie mögen in jeweils drei Fotos Ihre persönliche Fotostory rund um die re:publica: Wie bereiten Sie sich auf das Netzwerkevent vor? Mit welchen Outfits werden Sie daran teilnehmen? Was sind Ihre Lieblings-Gadgets für die re:publica? Wie sieht Ihr Hotel aus? Mit wem werden Sie sich treffen? Welche Vorträge (Screenshots) werden Sie besuchen? Was haben Sie gegessen und getrunken? An unserer Fotoparade können im Gegensatz zur Blogparade nicht nur Blogger teilnehmen, sondern auch Nutzer von Facebook, Google+, Twitter, Instagram und Pinterest. So habe ich beispielsweise eine kleine Geschichte vorbereitet, die zeigt, wie ich meinen Koffer für die Reise nach Berlin zur re:publica packe.  Gewinnen mit der re:publica Fotoparade Einzelne Fotos können sowohl in einem Album auf Facebook oder Google+, in einem Blogartikel, auf Instagram oder Pinterest in einer Fotocollage zu einer zusammenhängenden Handlung zusammengefasst werden. Dabei können eine oder auch verschiedene Geschichten erzählt werden. Die besten Fotogeschichten des Tages erhalten jeweils ein Buch aus dem Programm von Galileo Press. Die Auswahl der besten Fotos wird eine Jury treffen, die wir in der kommenden Woche vorstellen. Facebook- bzw. Pinterest-Album: Die drei zusammenhängenden Fotos einer Fotostory können in einem Facebook-Album (Beispiel) oder einem Board auf Pinterest zusammengefasst und der Link als Kommentar zu diesem Blogartikel mitgeteilt werden. Mit Überschriften, beschreibenden Texten, Hashtags und mehr kann jede Story belebt werden. Je Fotostory sollten Sie ein getrenntes Album erstellen. Blogartikel: Ein Möglichkeit besteht darin, die aufgenommenen Fotos in einem Blogartikel einzufügen. Auch hier werden Elemente des Storytellings, beispielsweise das Einfügen von Bildtiteln, verwendet. Smartphone-Apps: Mit Instagram-Apps wie Fotorahmen Instaframe , Polyframe, Photocollage und Co. lassen sich drei Bilder zu einer Collage zusammengefügen. Als besonderer Clou können Sie Ihre Aufnahmen mittels diverser Filter verändert und durch Text sowie Fotorahmen aufpolieren. Sie können Ihre Fotos twittern und/ oder auf Instagram stellen. Aber vergessen Sie den Hashtag #rpStory13 nicht. Wie kommt Text ins Bild? Hierzu gibt es Apps wie InstaQuote bzw. Text for Instagram. Mithilfe dieser Apps werden Texte für Fotos erstellt. Zudem bieten sie eine große Auswahl an Schriftarten, Farben und weitere Möglichkeiten der Bildbearbeitung an. Fotografieren, taggen, bloggen, mitmachen Diese Aktion lebt von und mit Ihren mit #rpStory13 getaggten Beiträgen. Wir möchten Sie dazu animieren über die Fotostory zu schreiben, die Aktion in Beiträgen via Facebook, Twitter, Blogs usw. zu verbreiten, eigene Fotos aufzunehmen, sich vielleicht in kleinen Projektgruppen zu verabreden und Konzepte zu realisieren. Treffen: Wir treffen uns auf der re:publica täglich vom 6. bis 8. Mai 2013 um 12:30 Uhr neben dem Haupteingang!  Hastags: Dazu jeweils auf Ihrem Social Media Kanal den Hashtag #rpStory13 hinzufügen. Wir möchten darauf hinweisen, dass alle eingegangenen Fotos mit den Hashtags #rp13Story in Alben gesammelt und auf Facebook, im PR-Blogger, bei Pinterest und Co. zusammengetragen werden, um ein Gesamtbild zu erstellen. Mit der Verwendung des Hashtags erlauben Sie uns Ihre Fotos zur Dokumentation dieses Projekts zu verwenden. Generell ist eine Blogparade eine Veranstaltung, an welcher verschiedene Blogger teilnehmen können. In der Regel wird dazu ein Blogartikel veröffentlicht, der das betreffende Thema aufgreift und im eigenen Blog veröffentlicht. Nach dem Ablauf der Aktion werden alle eingereichten Artikel im Blog des Iniatiors aufgelistet. Aber natürlich kann jeder andere das ebenfalls tun. Auf diese Weise verweisen alle Blogs auf ein gemeinsam erstelltes Wissensdossier. Zusammenfassung zum Ablauf der rpStory13-Fotoparade - Thema: Erzählen Sie uns in drei Fotos Ihre persönliche Fotostory rund um die re:publica.
- Dauer der Blogparade: 30. April – 12. Mai.2013
- Hashtag (Twitter/Google+): #rpStory13
- Stichwort: rep13-Fotoparade
- Teilnehmerkreis: Teilnehmen können alle Social Media Aktiven
- Teilnehmer: Verlinken Sie Ihren Beitrag mit unserem Aufrufpost und geben Sie zur Sicherheit im Kommentar die URL des Artikels an.
- Ablauf: Wir sammeln die Beiträge, veröffentlichen die Fotostorys auf Facebook und Pinterest, listen die Blogbeiträge verlinkt hier am Ende des Aufrufpost auf und schreiben nach Ablauf der Blogparade ein Fazit mit erneuter Verlinkung Ihrer Beiträge.
- Fragen können Sie gerne an pkleine@piakleinewieskamp.de stellen.
Wir freuen uns über zahlreiche Beiträge zur Visualisierung der re:publica 2013 und laden alle interessierten Blogs ein, diese Geschichte zu teilen und dann bei der Fotoaktion aktiv teilzunehmen. Bildquellen: Pia Kleine Wieskamp
Bloggen fällt schwer. Denn es kostet Zeit, findet in der Öffentlichkeit statt und wird dort kommentiert. Das kann einem Autoren durchaus Angst machen und hält viele Menschen vom Bloggen eher ab. Ich finde selbst zahlreiche Ausreden, um nicht schon wieder einen PR-Blogger-Beitrag zu verfassen – obwohl ich gerne viel schreibe. Eine Ausrede findet sich immer, keine Frage. Aber dieses Problem dürften die meisten Corporate Blogger mit mir gemein haben, die wie ich neben ihren Blogaktivitäten in der Regel auch noch für andere Aufgaben zuständig sind. Und warum schreibe ich irgendwann trotz allem im PR-Blogger? Ganz einfach. Bevor ich an diesem digitalen Ort einen Blogartikel publiziere, recherchiere ich und fasse anschließend meine Gedanken in einem Beitrag zusammen. In der Regel benötige ich dafür zwei bis vier Stunden, manchmal auch etwas länger. Auf diese Weise vertiefe ich gezielt mein Wissen für meine Unternehmensberatungspraxis und lasse andere (Kunden, Influencer etc.) lesend daran teilhaben. Ich blogge seit Anfang 1999 und habe damit insgesamt sehr viele positive Erfahrungen gemacht, vor allem mit dem Feedback auf die einzelnen Blogartikel. Wer regelmäßig zu ausgewählten Themen etwas Spannendes veröffentlicht, kann darüber seine persönliche Reputation entwickeln und seinen Ideen Öffentlichkeit geben. Oder falls dem nicht so ist, sich blamieren… Wer schon einmal öffentlich mit seiner Person in der Kritik stand, kann sich vorstellen, warum nicht jeder persönliche Beiträge bloggen mag.  Kulturelle Vorbehalte gegenüber dem Bloggen Darüber hinaus müssen Unternehmen beim Start eines Corporate Blogs mit großen internen Widerständen rechnen. Es gibt noch immer viele kulturelle Vorbehalte gegenüber dem Bloggen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, warum jemand bloggt und damit die Öffentlichkeit sucht? Blogger sind in der Tat Narzissten oder Geeks; denn sie sind so verrückt, stellen sich öffentlich hin und treten für ihre Sache, ihr Thema, (0ft) leidenschaftlich ein. Das wirkt befremdlich, ist es aber nicht unbedingt. In unserem Alltag sind wir längst von Narzissten umgegeben. Doch mit Kritik tun sich die meisten Menschen schwer, die keine redaktionellen Erfahrungen gesammelt haben und erstmals aufgrund ihres Blogartikels kritisiert werden. Das verletzt die meisten Blogger zunächst ungemein, weil sie es nicht gelernt haben, damit umzugehen. Schließlich ist nicht jedermann zum Blogger geboren und beherrscht sein Storytelling auf Anhieb. Letztlich will das Schreiben gelernt sein, erfordert es viel Übung, um damit auch wirklich erfolgreich zu sein. Doch anders als E-Mail oder Telefon findet das Corporate Blogging vor aller Augen statt. Im digitalen Trainingscenter namens Corporate Blog sieht jeder die Stärken und Schwächen eines Autorenbeitrags. Diese Transparenz ist ungewohnt und zu Anfang verstörend, befriedigt aber durchaus, wenn das Feedback sich häuft und positiv ausfällt. Keine Blogfreiheit Nicht jeder muss und sollte bloggen. Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, jeden Mitarbeiter in einem Corporate Blog veröffentlichen zu lassen. Eine kleine Auswahl an Autoren schafft eine gewisse Orientierung, einen Wiedererkennungswert, und ist daher eher wünschenswert. Textbeliebigkeit ist hingegen der Tod eines Online-Magazins. Content ist nie purer Selbstzweck, auch nicht in einem Blog. Die Leser eines Blogs erwarten zurecht, dass es dort viele lesenswerte Content-Stücke gibt, die jeweils das Versprechen der Unternehmensmarke einlösen. Ansonsten wenden sie sich schnell ab und kehren als Leser nicht wieder. Aus diesem Grunde ist es wichtig, mit Redaktionsplänen zu arbeiten und eine klare Content Strategie zu entwickeln, die für potentielle Leser nachvollziehbar ist. Websites versus Blog Im Unterschied zu einer klassischen Unternehmenswebsite wird ein Corporate Blog sehr häufig aktualisiert: im Idealfalle zwei bis dreimal in der Woche. Während viele Homepages eher statisch angelegt sind und sprachlich eher unpersönlich, wenn nicht sogar marktschreierisch wirken, macht die direkte persönliche Ansprache ein Unternehmensblog aus. Manche Organisationen setzen bereits bei ihren kompletten Unternehmensseiten auf Blogtechnologie und legen einzelne Magazinteile als Blog aus, sodass nur diese Inhalte wie in einem Blog kommentierbar sind. Was ist eigentlich überhaupt so besonders an Unternehmensblogs, in denen einzelne Mitarbeiter einen Einblick in ihren Arbeitsalltag geben und erläutern, wofür eine Organisation steht. Im schlimmsten, gar nicht so seltenen Fall finden sich nur langweilige Inhalte in einem Corporate Blog. Wenn es keine passende Content Strategie im Unternehmen gibt, werden Sie dem toten digitalen Wesen niemals Leben einhauchen können. Jedes Online-Magazin lebt erst einmal von guten, inspirierenden Inhalten. Fehlen diese jedoch, lohnt sich ein Blogbetrieb nicht unbedingt. Nicht einmal die SEO-Effekte werden es auf Dauer aufrechterhalten.  Content ist King Zu Anfang ist ein Corporate Blog gar nichts, nur eine leere Hülle mit einem (hoffentlich) hübschen Webanstrich. Erst nach den ersten Blogartikeln stellt sich heraus, ob das Blogkonzept aufgeht. Bei den ersten Schritten kommt es darauf an, den Lesern einen Vorgeschmack auf die künftigen Inhalte zu geben und diese neugierig zu machen. Mit jedem einzelnen Beitrag zahlen Sie auf Ihre Online-Reputation ein. Es lohnt sich, jede Blogreaktion zu beobachten und diese beim Schreiben künftiger Artikel zu berücksichtigen. Schließlich ist das Ihr Blogkredit. Je besser dieser ausfällt, desto mehr Resonanz erhalten Sie bei Ihren Lesern und können davon zehren. Ich verlinke und twittere nur Blogartikel, die mir persönlich gefallen. Das dürfte vielen anderen Social Media Aktiven ebenso gehen. Corporate Blogging ist aufwändig und verschlingt personelle wie finanzielle Ressourcen. Es gibt viele Blogexperimente im Unternehmenskontext, bei der sich eines immer sehr schnell zeigt: Wer keine für seine Leser relevanten und unterhaltsamen Ideen anzubieten hat, wird sich auf Dauer mit diesem Social Media Instrument schwertun. Blogging ist erst dann erfolgreich, wenn es Ihre Stakeholder erreicht und zum Teilen der Inhalte veranlasst. Unique Content ist sicherlich spannender als die 20-ste Variante eines anderen Blogartikels. Aktualität ist ebenso wichtig. Niemand mag Blogruinen, die in die Irre führen, weil sie nichts mehr anzubieten haben. Ein ehrlicher Blick in die eigenen Blog-Analytics macht schnell deutlich, ob und welche Inhalte erfolgreich sind. Sollten Sie Facebook und Twitter im Blog eingebunden haben, sieht man auch als außenstehender Betrachter, wie gut Ihre Inhalte geteilt werden. Je mehr Shares sie erhalten, desto besser. Darüber hinaus ist die Zahl der Blog-Kommentare ein kleines Indiz für den Blogerfolg. Corporate Blogs als Kommunikationszentrale Als Unternehmen können Sie über ein Blog sehr gut Ihren (Marken-) Content steuern und sichtbar machen. Im Unterschied zu anderen Kanälen bietet ein Corporate Blog die schnelle und einfache Möglichkeit, auf alle eigenen Online-Aktivitäten zu verweisen und diese zusammenzuführen. Auf folgende Inhalte können Sie in Ihrem Corporate Blog beispielsweise verweisen: - eigene und fremde Vorträge auf Slideshare oder Prezi
- Medien- oder Blog-Clippings, in denen Ihr Unternehmen zitiert wird
- eine Medienübersicht über spannende Themen aus Ihrer Branche
- Events: Videos und Bilder
- eigene Facebook- oder Google+-Kampagnen
- eigene Twitter-Aktionen
- eigene Youtube-Videos
- E-Books
- Fachartikel auf Scribd
In gewisser Weise machen Sie auf diese Weise Content Marketing für Ihr komplettes digitales Corporate Publishing. Im Unterschied zu einer Website oder einer Printpublikation sind die Online-Akteure jeweils sichtbar und ansprechbar über ihre jeweiligen Online-Profile, die im Idealfalle im Autorenbereich zu sehen sind. Ein Corporate Blog sollte dafür sorgen, die Organisation transparenter zu machen und ihre digitalen Assets mit Leben erfüllen. Es macht ein Unternehmen transparent und glaubwürdig, wenn es sich darauf wirklich einlässt. Die Kommunikateure (Blogger) sind via Corporate Blogging in der Lage, gezielt Influencer Relations zu betreiben und darüber ihre Themen auf die öffentliche Agenda zu setzen. Doch dazu bedarf es einer guten Content Strategie, in der die Unternehmensziele verankert sein sollten. Von Online-PR würde ich hierbei dennoch nicht mehr sprechen, weil es nicht allein die Aufgabe der PR-Abteilung ist, ihre Stakeholder zu erreichen. Ein Corporate Blog sollte immer für das ganze Unternehmen stehen und ein Kanal sein, über den alle Abteilungen direkt kommunizieren können. Wenn nur ein Social Media Manager oder Online-PR Verantwortlicher für diese Form der Kommunikation verantwortlich ist, klingt es nach Wegdelegieren und verkennt die Bedeutung eines Corporate Blogs. Organisatorisch ist es dennoch natürlich in diesen Abteilungen aufgehangen, deren Blog-Aufgabe aber nicht nur in der PR, sondern auch in Employer Branding und Branding bestehen kann.  Die Botschaften im Corporate Blog sollte für das Unternehmen zentral sein und sind letztlich sogar Chefsache. Wer diesen Markenauftritt seinen Praktikanten und Azubis überlässt, verzichtet auf die großartigen Chancen, die sich aus der digitalen Kommunikationszentrale ergeben. Schließlich können Sie immer wieder auf ihre jeweiligen Blogartikel verweisen, einen Beitrag zu einer öffentlichen Debatte liefern und dadurch zum spannenden Ansprechpartner für die Medien und andere Blogger werden. Online ist ein Blogartikel manchmal die erste Wahrnehmung Ihrer Marke. Es ist der erste Eindruck, den Kunden und Influencer von Ihnen haben. Wollen Sie es sich nicht mit diesen Stakeholdern online verscherzen, sollten Sie viel Wert auf eine Content Strategie legen und Ihren digitalen Markenauftritt planen. Wer jedoch nur über sich und seine Erfolge schreibt, bleibt auf einer einsamen Bloginsel. Damit dürften viele (eher unbekannte) Marken nicht erfolgreich sein. Natürlich ist es hin und wieder spannend, Geschichten aus dem Unternehmen zu lesen. Doch es geht auch um die Einordnung ins große Ganze. Daher ist es lohnenswert, über sein digitales Umfeld und die Branche zu schreiben. Was passiert in Automobilbranche? Welche neuen Tourismus-Trends gibt es? etc. Aus diesem Grunden empfiehlt es sich, viel spielerischer mit einem Corporate Blog umzugehen. Es gibt kurzlebige Inhalte, die auf ein Event verweisen, dafür aber eine gewisse Kunden- und Leserbindung erzeugen. Im PR-Blogger verweise ich in jedem Sommer auf den (Offline-)PR-Blogger Geburtstag oder im Januar auf das Bloggertreffen rund um den DLD und lade über mein Blog die Gäste ein. Ein Corporate Blog hat generell den großen Vorteil, dass Sie in Ihren Artikeln genügend Raum für Erklärungen haben und nicht auf wenige Zeichen limitiert werden. Das verführt mitunter zu ausufernden Beiträgen, kann aber auch spannend sein, weil sie sich umfassend erklären können. Wie nutzen Sie Ihr Corporate Blog? Und vor allem: Welche Corporate Blogs lesen Sie regelmäßig oder zumindest hin und wieder? >> Impulse: Unternehmensblogs – Zwischen Selbstdarstellung und Recruiting Bildquelle: BIGSTOCK
More Recent Articles
|
|
|