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Sportblogger als Influencer and more...

Sportblogger als Influencer

Ein Blick auf die Sportbloggerszene zeigt, dass Sportblogs nach wie vor relevant und vor allem beliebt sind. Die Leserschaft ist schnell gefunden, denn eigentlich will sich jeder sportlich betätigen, wäre da nicht die mangelnde Zeit. Außer vielleicht nach Silvester.

 

Aber wer es nicht selbst schafft in Bewegung zu kommen, der konsumiert wenigstens Berichte von Leuten, die es tun. Leser schätzen authentische Berichte, auch Trainingsrückschläge. Informationen über aktuelle Sporttrends aus der Szene bzw. über aktuelle Sportereignisse wie jüngst die Fußballeuropameisterschaft stehen ebenso hoch im Kurs.

Dementsprechend sind Sportblogger längst auch für Unternehmen zu wichtigen Influencern geworden, sie testen Events und Sportartikel, um anschließend darüber zu berichten und die Sportszene maßgeblich mitzugestalten. Da die meisten Sportblogger privat neben dem Job bloggen, zeugen die Beiträge von besonderer Authentizität und sind umso wertvoller für die Leser.

Die 5 wichtigsten Sportblogger-Kategorien

1) Outdoorblogger – die Rucksackoptimierer und Tourenfinder

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Outdoorblogger sind ein eigenes, sehr sympathisches Völkchen. Sie verabreden sich gern zu gemeinsamen Touren, laufen dann ausgestattet mit Selfiesticks, Smartphones, GPS-Geräten auf vorher ausgeklügelten Routen los, um Touren zu erleben oder 24 Stunden am Stück zu wandern. Wer also ein Grüppchen von Menschen in Outdoorsachen bekleidet sieht, die alle im Kreis stehen und in ihre Smartphones tippen, der ist wohl auf eine Outdoorbloggeransammlung gestoßen.

Sollte jetzt der Eindruck entstanden sein, dass ich ein besonderes Faible für Outdoorblogs haben sollte, dann muss ich an dieser Stelle gestehen: ja, so ist es. Outdoorblogs sind meine absolute Lieblingskategorie, da ich selbst auch häufiger mit Rucksack in den Bergen unterwegs bin und darüber als Lina Luftig berichte.

Themen der Outdoorblogger: Ausrüstung, die besonders gut für spezielle Witterungsbedingungen geeignet und natürlich ultralight ist. Touren – ob im Flachland, Hochgebirge, am Fels, zu Fuß, mit dem Rad oder sogar auf dem Pferd. Wer Anregungen für Tagestouren oder Fernwanderungen sucht, wird auf den Outdoorblogs mit Sicherheit fündig.

2) Fitnessblogger – die Workoutenthusiasten und Foodspezialisten

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Die Fitnessblogger haben wie es scheint häufiger einen ausgeklügelten (Workout-) Plan, den sie sehr gewissenhaft verfolgen. Ob mit oder ohne Fitnessgerät, die Blogger aus dieser Sparte sehen auf ihren Fotos immer top gestylt und natürlich sehr fit aus.

Es scheint sich also auszuzahlen, das gepostete Workout. Wichtig ist den Bloggern dabei die richtige Kombination aus Bewegung und Ernährung, denn darin liegt das ganze Geheimnis. So zieren grüne Smoothies und anderes furchtbar gesund aussehendes Essen die Fotos der Fitnessblogger.

 Themen der Fitnessblogger: schweißtreibende Workouts aller Couleur. Von alten Klassikern bis hin zu den neusten Trendsportarten. Einfache Workouts des Tages oder der Woche. Aber auch Erfahrungen aus dem Fitnessstudio stehen auf dem Contentplan. Damit die Workouts auch erfolgreich sind, gibt’s die passenden Ernährungstipps dazu.

3) Laufende Blogger – die Kilometersammler und Schuhexperten

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Die Kollegen mit der schnellen Sohle sammeln viele, viele Kilometer. Der Leser nimmt virtuell an diversen Laufveranstaltungen teil, findet garantiert Vorschläge für eine gute Laufstrecke in seiner Umgebung und kann an Trainingsfort- und Rückschlägen der Blogger teilhaben.

Wer das Vorurteil hat, dass Laufen einfach Laufen ist, wird schnell eines Besseren belehrt. Denn da gibt es Tempoläufe, Bergläufe, langsame Dauerläufe und noch ganz viele weitere Formen dieser Bewegungsart.

Themen der laufenden Blogger: Trainingspläne für diverse Distanzen und, ganz wichtig, die Zeiten der letzten Rennen. Für alle, die nicht laufen: Schon wenige Sekunden Verbesserung können als Erfolge verbucht werden. Spannend für alle, die mit dem Training beginnen wollen sind auch die Produkttests, in denen der Leser erfährt, wofür er sein Budget ausgeben sollte.

4) Fußballblogger – die mit dem Runden, das ins Eckige muss

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Diese Kategorie ist zwar eher in einer Blog-Nische angesiedelt, soll aber aufgrund der noch nicht lange zurückliegenden Ereignisse nicht unerwähnt bleiben. Hier dreht sich alles um das runde Leder: Wer spielt wann, gegen wen und warum. Spiele werden kommentiert, die einzelnen Trainer auseinander genommen, Hintergründe erwähnt.

Meist findet der Leser recht schnell heraus, welchen Lieblingsverein der Blogger hat. Im Gegensatz zu den anderen Sportbloggern geht es hier ums Beobachten und nicht primär um das Ausführen des Sports. Und natürlich um das Tippen von Spielergebnissen. An Leidenschaft stehen die Fußballblogger ihren sportlichen Kollegen nicht nach.

 Themen: In der jüngsten Vergangenheit alles rund um die EM. Auf sehr vielen Online-Portalen sind eigens zum großen Ereignis Fußball-Blogs aus dem Boden gewachsen. Ansonsten: die Spiele, die Spieler, ihr Auftreten und ihre Taktik. Vielleicht sollte unsere deutsche Elf auch mal Fußballblogs als Inspiration konsumieren?

5) Sportliche Unternehmensblogger – die mit den Trends und Fakten

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Nicht vergessen werden sollen an dieser Stelle die Unternehmensblogs der Sportbranche. Hier bloggen die Kollegen aus den PR- und Kommunikationsabteilungen über die neusten Trends aus der Sportszene, zeigen Hintergründe zu Stars und sportlichen Sternchen und geben manchmal auch Workouttipps.

Zunehmend arbeiten Unternehmen auch mit Influencern aus der Sportszene zusammen und schaffen so den Spagat zwischen informativer PR- und authentischer Userkommunikation. Auch hier gibt es die unterschiedlichen Kategorien Outdoor, Laufen, Fitness. Langsam öffnen sich die Unternehmen und lassen auch emotionalere Beiträge ihrer Mitarbeiter zu. Dennoch ist der Stil der Unternehmensblogger häufig noch eher faktengetrieben.

Unternehmensblogs aus der Sportbranche: Deuter Blog, Gore-Tex Blog, Jack Wolfskin Blog
 Bei der Lektüre der fleißig sportelnden Bloggerzunft bekommt man doch gleich selbst Lust, wieder mehr in Bewegung zu kommen. Diese Auflistung ist natürlich nur ein erster grober Überblick der Sportbloggerszene und stellt keine Wertung dar. Es gibt noch sehr viele weitere tolle sportliche Blogs.
Haben Sie auch einen Lieblings-Sportblog, den Sie gerne lesen?

 

Der Beitrag Sportblogger als Influencer erschien zuerst auf PR-Blogger.

      



Fake-Likes: Facebook schadet sich und seinen Werbekunden

Facebook Werbung hat ein ärgerliches Problem: Fake Likes. Das ist nicht neu. So berichtete etwa im Februar 2014 der Business Insider über das Thema. Eine simple Suche mit einem Term á la “Facebook Advertising Fake Likes” fördert Millionen Ergebnisse zu Tage. Umso erschreckender ist es, dass Facebook das Thema immer noch nicht im Griff zu haben scheint. Dabei ist es eines, das zu lösen für Facebook viel wert sein könnte. Dazu später mehr.

 
Facebook_Like_shutterstock_247888927_groß

Ich will vorwegschicken, dass mein Beitrag hier auf eigenen Erfahrungswerten basiert, nicht auf einer repräsentativen Datengrundlage. Ergo erhebe ich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Gleichwohl finden sich im Netz zahlreiche Berichte anderer Betroffener. Das Problem ist also keine Phantasie.

Akuter Auslöser meines Beitrags ist persönliche Betroffenheit. Vergangene Woche veröffentlichte ich einen Artikel bei Medium “Beware of Artificial Stupidity — The Risk Of Misapplying Today’s AI”. Tags darauf postete ich ihn als Beitrag auf der Facebook-Seite unseres noch recht neuen Magazins Digital Hills. (Allesamt natürlich Empfehlungen ;))

Der Fall

Um ihn ein wenig “anzuschieben”, promotete ich ihn daraufhin. Weil es sich um ein recht spitzes Thema handelt, wählte ich entsprechende Targeting-Kriterien: Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich für:

  • Artificial Intelligence
  • Machine Learning
  • Artificial Neural Network

interessieren. Sowie jene, die mindestens eines der folgenden Technologie-Medien liken:

  • Ars Technica
  • Wired
  • Re/code
  • The Verge
  • t3n

 

targeting criteria

Dafür war ich bereit, im ersten Schritt 18€ in die Hand zu nehmen.
Etwas über 8€ und einige Stunden später, entschloss ich mich, die Werbung zu beenden. Denn die Accounts, die mit dem Post interagierten, sahen so aus:

Fake Likers edited

Fast keiner dieser Accounts — ich habe sie händisch geprüft — hatte irgendwas mit den gewählten Targeting-Kriterien gemein. Aufgrund der großen Menge an Likes, die sie alle vergeben hatten, ist Facebook wohl zum Schluss kommen, sie könnten sich für AI & Co. interessieren. Sonderlich präzise und valide funktionierte der Targeting-Algorithmus dann jedoch nicht.

Schlimmer noch: Ich hatte angegeben, nur Personen erreichen zu wollen, die im D-A-CH-Gebiet leben. Einige der Profile stammten jedoch aus Ländern wie Ägypten. Damit wiederholte sich eine Erfahrung, die ich schon zu Anfang des Jahres gemacht hatte, als ich die Seite eines privaten Projekts bewarb.

Also beendete ich die Anzeige, verbannte alle Spam-Accounts von der Seite und ging auf Fehlersuche.

Click-Farmen und Fehler

Warum “interessierten” sich plötzlich so viele obskure Profile für unseren Post? Dahinter stecken Click-Farmen, häufig aus Ländern wie Indien, Ägypten und anderen Entwicklungsländern. Diese unterhalten zig Profile, mit denen sie Likes gegen Geld verkaufen. Damit die Profile unter Facebooks Radar für Fake-Profile laufen, liken sie willkürlich diverse Seiten und Beiträge. Wie in unserem Fall zum Schaden der Werbetreibenden.

Das Thema taucht auch in der Facebook Business Community immer wieder auf, exemplarisch etwa hier. Mehr zum Thema Click-Farmen können Sie Cult of Mac, Business Insider und Quora lesen.

Zugegeben, beim Buchen der Anzeige hatte ich ein paar vermeidbare Fehler begangen. Beispielsweise hatte ich diese erste Iteration direkt über den Promote-Button auf der Seite statt über den Anzeigenmanager erstellt. Dinge, von denen man nach einer schnellen Recherche erfährt, dass sie das Problem der Fake-Likes erhöhen, siehe z.B. iProspect oder Adsventure.

Versuch Nummer zwei

Also ließ ich es auf einen zweiten Versuch ankommen. Diesmal erstellte ich einen Promoted Post über den Anzeigenmanager und berücksichtigte ein paar andere Tipps. Zum Beispiel nutzte ich die diversen Technologiemedien nicht länger als zusätzliches Targeting-Kriterium, sondern als Ausschlusskriterium.

In Facebook liest sich dies so:

People Who Match: Interests: Ars Technica, Wired (website), t3n Magazin, Re/code or The Verge

And Must Also Match: Interests: Artificial intelligence, Big data, Machine learning, Predictive analytics or Deep learning, Field of study: Machine Learning or Artificial Intelligence

Die Ergebnisse würde ich als gemischt bezeichnen. In der Tat kamen ein paar legitime User hinzu. Gleichzeitig reduzierte sich die Zahl der Gefällt-mir-Angaben von Accounts, die nicht im DACH-Gebiet leben. Zumindest größtenteils; jenes Profil aus dem Libanon etwa reagierte trotzdem noch auf Grundlage der neuen Anzeige:

fake liker from wrong location edited

Neu hinzu kamen dafür nun andere Profile, die zwar aus DACH kamen, jedoch immer noch recht wenig mit der tatsächlich anvisierten Zielgruppe gemein hatten:

fakeprofil edited
de but not audience liker

Da viele der entsprechenden Accounts — bei denen es sich scheinbar um reale Personen handelt — recht freizügig mit den Freigabeeinstellungen umgehen, habe ich mir ihre Interessen mal genauer angesehen. Fazit: Es handelt sich um Accounts, die hunderte oder gar tausende Seiten liken. Einen erkennbaren thematischen Zusammenhang gibt es nicht. Nun stellt sich natürlich die Frage nach dem Warum.

Die Fan-Kauf-Ökonomie

Meine Vermutung: Es handelt sich um Nutzer von Angeboten wie Fanslave, Fan-Like oder Facebooktausch24. Bei diesen Services kann man sich als Nutzer registrieren, um Facebook-Seiten (oder andere Social Media Accounts) zu liken und erhält dafür je ein paar Cent. Solche Services sind gemeint, wenn die Rede davon ist, dass sich Unternehmen Fans kaufen. Sie sind quasi die minimal seriösere Variante von Click-Farmen.

Die User, die bei solchen Services aktiv sind, passen nach einiger Zeit in quasi jedes Targeting-Profil (Wobei ich mich schon wundere, wie Facebook im Fall unserer sehr spezifischen Kriterien ein Interesse an AI, Machine Learning oder Big Data extrapoliert. Ja, die von mir untersuchten Profile haben natürlich unter ihren tausenden Likes auch Tech-Seiten. Doch wenn das alleine genügt, legt der Algorithmus hier recht großzügige Kriterien an!).

So also kommt unsere Anzeige initial zu ihnen. Weil es — gleiches Argument wie bei den Click-Farmen — den Fakeverdacht aushebelt, klicken sie eben auf diverse Anzeigen und Promoted Posts. Stimmt meine These, dann sind es auf Umwegen jene Seitenbetreiber, die Fans außerhalb von Facebook kaufen, die das Geld der regulär Werbetreibenden kosten. Das ist ärgerlich; und wie ich meine: vermeidbar.

Der größere Kontext

Natürlich ist Facebook das Problem bekannt und man arbeitet nach eigenem Bekunden daran. Gleichwohl liegt ein Interessenkonflikt vor. Langfristig ist es natürlich kontraproduktiv, wenn die in der Theorie so wunderbar präzisen Werbeformate de facto im hohen Maße Schrottkontakte vermitteln. Gleichzeitig sind es jedoch Klicks. Und diese sind für Facebook bares Geld wert. Kurzfristig also vielleicht nicht das größte Übel.

Außer Facebook selbst kann niemand beantworten, welche Priorität das Thema genießt. Man könnte jedoch verstehen, gäbe es Stimmen im Unternehmen, die weniger für dessen vollkommene Abschaffung, als vielmehr für das optimale Gleichgewicht plädierten: Hielte man das Niveau schlicht unter der Schwelle, die zu viele Werbekunden dazu bringt, nicht länger Geld bei Facebook zu lassen, hätte man gewissermaßen den Sweet Spot gefunden. Damit will ich mitnichten unterstellen, dass dies die Policy wäre, sondern schlicht das Spannungsfeld beschreiben.

Wie dem auch sei, die Awareness für das Problem wäre vermutlich deutlich größer, würden jene werbetreibenden Unternehmen, die signifikante Budgets investieren, selbst ihre Kampagnen managen. In der Praxis sind dafür jedoch zumeist Agenturen verantwortlich. Diese wiederum müssen sich an den Ergebnissen ihrer Arbeit messen lassen. Da sind hohe Fan- & Interaktionsraten natürlich hilfreich. Zumindest solange, wie Kunden danach fragen und anhand dieser Kriterien messen.

Deshalb stammen die meisten zu findenden Beschwerden auch von Betreibern kleinerer Seiten, also aus KMUs. Diese verfügen jedoch, zumindest individuell, nicht über nennenswerte Etats. Ihre Stimmen gehen also schneller unter, als die der individuellen Großkunden.

Facebook nutzt dem Longtail am meisten

Gleichzeitig stellen KMU einen extrem interessanten Markt für Facebook dar, der noch bei weitem nicht ausgeschöpft ist. Laut aktuellen Zahlen betreiben 50 Millionen KMUs eine Facebook-Seite, doch nur 3 Millionen Unternehmen sind Werbekunden. Allein dies spräche schon dafür, dass Facebook gut daran täte, diesen Kunden die bestmögliche Customer Experience zu bieten.

Doch gibt es noch eine weitere relevante Frage: Für welchen Kunden sollte Facebooks Werbeprodukt den meisten Nutzen stiften? Kürzlich verfasste der von mir hochgeschätzte Ben Thompson eine kluge Analyse des TV-Werbemarktes. Erstmals nach einigen Quartalen war es den US-Sendern vor Beginn der neuen Fernsehsaison gelungen, mehr ihres Inventars zu höheren Preisen zu verkaufen. Thompson verglich daraufhin die Struktur des TV-Werbemarktes mit digitaler Werbung. Er schreibt:

The most obvious reason for TV’s enduring appeal to advertisers is that it is a pretty fantastic advertising medium: relaxed viewers, immersive experience, etc. The appeal, though, goes deeper: the very institution of television advertising is intertwined with the kinds of advertisers that use it the most, the products they sell, and the way they are bought-and-sold. And what should be terrifying to television executives is that all of those pieces that make television advertising the gold mine that it has been are under the exact same threat that TV watching itself is: the threat of the Internet.

I also suspect the nature of the biggest TV advertisers explains TV’s dead cat bounce: brands uniquely suited to TV are probably by definition less suited to digital advertising, which at least to date has worked much better for direct response marketing. No one is going to click a link in their feed to buy a car or laundry detergent, and a brick-and-mortar retailer doesn’t want to encourage shopping to someone already online. So after a bit of experimentation, they’re back with TV.“

Zusammengefasst kann man also sagen: Wer Zahnpasta (oder andere CPGs) verkauft, braucht kaum die Targeting-Möglichkeiten, die Facebook bietet. Anders jedoch sieht es bei Anbietern aus dem Longtail aus. Lokale Geschäfte, Anbieter mit speziellen Nischenprodukten und -services etc. Für sie ist Facebook in der Theorie der ideale Werbekanal. In der Praxis hakt es jedoch.

Das Fake-Problem sollte gelöst werden

Da Longtail-Werbekunden Facebook lieben sollten, sind alle Argumente bedeutungslos, die das Fake-Like-Problem auf der Grundlage für nichtig erklären, dass man es ja mit entsprechender Kompetenz durchaus einschränken könne. Die Betreiber entsprechender Seiten haben i.d.R. nicht die Zeit, sich mit den Tiefen der Facebook-Werbung zu beschäftigen.

Bei Adsventure etwa schreibt Florian Litterst:

Auf keinen Fall solltest du, wie ich bei meinem Experiment, die Funktion “Seite hervorheben” direkt auf deiner Facebook-Page nutzen.”

Das ist faktisch richtig. Allerdings handelt es sich dabei um ein großes Versäumnis seitens Facebook. Wenn ich eine Funktion zur Verfügung stelle, dann sollte sie funktionieren. Besonders weil es für viele Seitenbetreiber mit Sicherheit die erste Option ist, wenn sie neu mit Facebook-Anzeigen beginnen. Sind hier negative Erfahrungen vorprogrammiert, schneidet sich Facebook ins eigene Fleisch.

Es gibt sicher keinen perfekten Fix für das Problem. Aber Verbesserung ist zweifelsohne möglich. Ein Anfang könnte etwa sein, Werbetreibenden die Option zu geben, Profile ab einer gewissen Anzahl vergebener Likes auszuschließen. Bin ich CPG-Anbieter, stören mich derlei Fans vermutlich weniger; sie sind ja durchaus potentielle Zahnpastakäufer. Als Longtail-Anbieter hätte ich aber die Option, meine Relevanz zu erhöhen.

Ich denke, Facebook täte gut daran, dem Thema (noch) mehr Bedeutung beizumessen. Es könnte bares Geld wert sein.

Bildquelle: rvlsoft/Shutterstock.com

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Wie Sie das passende Content Management System für Ihren Newsroom finden

Immer mehr Unternehmen möchten ihren Online-Auftritt um einen Social Media bzw. Online Newsroom erweitern. Treibende Kraft ist dabei meist Unternehmenskommunikation oder PR, denn schließlich kümmern sie sich um die inhaltliche Pflege des Newsrooms. Doch selbst wenn der Content das zentrale Element ist, so sollte man auch weniger beliebte Themen frühzeitig ansprechen – zum Beispiel das geeignete Content Management System.

 

Alles beginnt mit einer Bedarfsanalyse

Bevor Sie sich Gedanken über das Content Management System machen, sollten Sie Ziel und Zielgruppe Ihres Newsrooms sowie den eigenen Redaktionsprozess analysieren. Nur so kann die Art von Newsroom bestimmt werden, die realisiert werden soll. Welche Optionen es hier gibt, hat Anna-Katharina Lohre bereits vorgestellt. Wer ihren Artikel also noch nicht gelesen hat, sollte das am besten jetzt tun, und danach gemeinsam mit mir die CMS-Möglichkeiten kennenlernen.

Es gibt nicht DAS Newsroom-CMS

Tatsächlich gibt es so viele Optionen, dass es nicht sinnvoll wäre, jedes System einzeln aufzuführen. Stattdessen möchte ich einen Überblick über die grundsätzlichen Optionen geben, um all jenen etwas Sicherheit zu geben, die nicht in der IT-Ecke zuhause sind.

Da ein Online Newsroom auch „nur“ eine Website ist, sind die Themen, mit denen man sich bei der Wahl des Content Managements befassen sollte, grundsätzlich identisch. Der Unterschied liegt in der Priorisierung, Gewichtung und Komplexität von eben jenen Themen. Außerdem sind die hohe Dynamik der Website und die zahlreichen Quellen, aus denen der Social Media Newsroom gespeist wird, zu bedenken.

CMS-Mindmap
Die Übersicht ist zwar nicht vollständig, aber sie vermittelt dennoch die Komplexität des Themas. Man kann auch meist keine Ja/Nein-Antworten geben – weder unternehmens- noch systemseitig. Dennoch ist eine solche Mind Map hilfreich, um zu entscheiden, welche der folgenden drei Grundarten für den eigenen Newsroom in Frage kommen könnte:

1. Die „Out-of-the-box“ Lösung

Unternehmen, die sich ein Rundum-Sorglos-Paket wünschen und niedrige Anforderungen mitbringen, können bei einem kostenpflichtigen CMS-Anbieter wie presspage oder mynewsdesk fündig werden.
Der Vorteil liegt klar in der Auslagerung aller technischen Belange zum jeweiligen Anbieter. Dieser kümmert sich sowohl um die Umsetzung als auch um den technischen 24/7-Support. Das Komplettpaket beinhaltet SEO-Optimierung ebenso wie das Versprechen, dass das System auf dem neuesten Stand der Entwicklung gehalten wird. Damit ist das „Out-of-the-box“ CMS vor allem für kleine PR- und Kommunikationsabteilungen bzw. Unternehmen geeignet, die eine pflegeleichte und schlichte Newsroom-Variante möchten.
Da diese Systeme extra für die Umsetzung von Social Media Newsrooms entwickelt wurden, bringen sie bereits alle Standards mit, um auch den eigenen Social Media Kanälen den benötigten Rahmen zu bieten. Wer allerdings Login-Bereiche für Journalisten, ein umfangreiches Multimedia-Angebot oder ein individuelleres Design möchte, sollte sich nach einem flexibleren Content Management System umsehen.

Beispiele für Social Media Newsrooms basierend auf „Out-of-the-box“ CMS:

KLM (presspage)

 

 

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VISA (mynewsdesk)

 

 2. Das „Open Source“ CMS

Mehr Flexibilität, aber dafür auch mehr Aufwand hat man bei Open Source Lösungen. Da diese nicht für die Bedürfnisse eines Online Newsrooms konzipiert und entwickelt wurden, kann der Anpassungsbedarf sehr groß werden. Dennoch erfreuen sich Open Source Systeme großer Beliebtheit, denn sie bieten den Entwicklern ein Grundgerüst. Nicht jeder Aspekt muss komplett neu konzipiert, entworfen und programmiert werden. Eine stetig wachsende Fülle an Themes und Plugins hilft bei der Umsetzung; das kann Aufwand und Kosten reduzieren.
Selbst ein komplett individuelles Design sowie eigene Funktionen können realisiert werden – innerhalb der CMS-Grenzen. Die große, sehr aktive Entwicklercommunity hilft bei Problemen und sorgt dafür, dass Open Source Systeme und Plugins ständig weiterentwickelt werden. Auch in punkto Sicherheit ist der schlechte Ruf von Open Source nicht gerechtfertigt. Somit klingt Open Source nach der „Allrounder“-Lösung, die von kleinem Budget bis Premium (fast) alles sein kann.

Aber auch Open Source ist nicht DIE Lösung für alle, denn: Wer diesen Weg wählt, braucht entweder viel Programmiererfahrung oder – und das ist wohl häufiger der Fall – externe Hilfe. Konzeption, Design, Entwicklung, Wartung und Support – ab einem gewissen Maß an Individualisierung ist der Preis kein Argument für die Wahl eines Open Source CMS. Was allerdings bleibt sind die große Bekannt- und Beliebtheit, die entwicklungsstarke Community und systemseitige Ankerpunkte, die Konzeption und Entwicklung durchaus entschlacken.

Beispiele für Newsrooms, die mit WordPress, Typo3 oder Drupal realisiert wurden:

WordPress

Weitere Beispiele: Facebook Deutschland, Stadt Frankfurt

 

 Typo3

Weitere Beispiele: Provinzial, Schneider Group

 

Drupal

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Burda (Drupal)

Weiteres Beispiel: JUKE

 

3. Eigenes CMS „from scratch“

Wer größtmögliche Flexibilität und keinerlei systemseitige Einschränkungen in Bereichen wie Skalierbarkeit, Rollensystem oder Administration sucht, der ist am besten beraten mit einem Content Management System „Marke Eigenbau“. Dabei kann sowohl Front- als auch Backend vollständig individuell gestaltet und das CMS damit komplett den Bedürfnissen des Unternehmens angepasst werden. So lassen sich beispielsweise komplexe Redaktionsprozesse abbilden oder eigene, datenschutzkonforme Integrationslösungen für Facebook, Twitter und Co. entwickeln. Vor allem bei Letzterem handelt es sich um einen Wunsch, den immer mehr Unternehmen an uns herantragen.

Dabei muss man aber bedenken: Wer bei null startet, der kann nicht nur, sondern muss sogar alles definieren. Ein detailliert ausgearbeitetes Konzept, das sich auch mit den technischen Anforderungen beschäftigt, ist bei diesem Weg unabdingbar. Wer hier spart, wird mit sehr viele Fragen aus dem Entwicklerteam rechnen müssen – eine nicht nur aus Zeitgründen große Herausforderung für viele PR- und Kommunikationsabteilungen.

Ein Beispiel für einen Newsroom mit eigenem CMS ist das Audi MediaCenter. Das CMS kommt dabei vom Augsburger Software-Unternehmen makandra, einem unserer festen Kooperationspartner bei d.Tales.

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Audi MediaCenter

 

Exkurs: Porsche Newsroom

Der preisgekrönte Newsroom der Porsche AG beweist, dass man ein System nicht zwingend komplett neu entwickeln muss, um ein herausragendes und einzigartiges Ergebnis zu erzielen. Beim CMS des Porsche Newsrooms handelt es sich nämlich um das Java-basierte Content Management System Magnolia, das entsprechend der Bedürfnisse und Anforderungen weiterentwickelt wurde.

Das CMS sollte keine Vorgabe, sondern eine Ableitung sein

Auf den ersten Blick mag die Auswahl unüberschaubar sein. Wer sich aber ausreichend Zeit nimmt, um Erwartungen, Bedürfnisse und Ziele zusammenzufassen, der bekommt am Ende eine Liste mit Anforderungen, die die sorgfältige Wahl des geeigneten Content Management Systems erst ermöglicht. Andernfalls muss man das Risiko eingehen, mit einer undurchdachten Wahl nicht nur die Zielgruppe zu verfehlen, sondern auch das eigene Team zu verprellen, denn: Ein unpraktisches Redaktionssystem mag niemand nutzen; einen ungepflegten Newsroom niemand lesen.

 

Disclaimer: Die Audi AG ist Kunde von d.Tales/Eck Consulting Group.

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Snapchat-Basics-Tutorial: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

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„Wer Snapchat nicht versteht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ Mit diesem (zugegeben etwas reißerischen) Titel kündigte ich auf dem diesjährigen Content Strategy Camp meine Session zu Snapchat-Basics an. Ganz so weit, wie beim von mir frei nach Karl Lagerfeld abgewandelten Zitat würde ich wohl nicht gehen, aber ich bin überzeugt: „Wer Snapchat nicht versteht, hat die Kontrolle über seine Kommunikation verloren.“ 

Snapchat ist ein rasant wachsendes und aufstrebendes Netzwerk, vor dem sich meiner Meinung nach niemand, der in irgendeiner Form mit sozialen Medien arbeitet, verschließen darf und sollte. Es ist in Ordnung Dinge zu sagen wie, dass Snapchat nicht zu einem passt oder die Zielgruppe eines Kunden nicht trifft. Aber schulterzuckend dazustehen mit: „Snapchat? Nee, versteh ich nicht …“, oder: „Ach, dafür bin ich zu alt“, sind Aussagen, die einen mit Leichtigkeit die Kontrolle über seine Kommunikation verlieren lassen, während andere rasant vorbei ziehen.

Damit Sie nicht oder nicht länger zur Fraktion „Nicht-Versteher“ gehören müssen, gebe ich Ihnen heute eine Starthilfe mit allen nötigen Basics. So können Sie ganz leicht mit Ihrem eigenen (und vielleicht ersten?) Snapchat-Erlebnis loslegen:

1. Die Benutzeroberfläche

Homescreen
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Das ist der Homescreen, den Sie als erstes sehen, wenn Sie die App öffnen. Von hier aus können alle wichtigen Funktionen erreicht werden (die wichtigsten: Hauptmenü, Privatnachrichten, Storys).  Mittig unten befindet sich der Aufnahmebutton. Dieser muss für ein Foto nur angetippt, für ein Video gedrückt gehalten werden.
Die 10-Sekunden-Regel
Aufnahmebutton
Beim Aufnehmen eines Videos läuft eine „Uhr“ ab (roter Ring), der Ihnen eine zeitliche Orientierung gibt, wie lange Sie noch aufnehmen können. Ein Videosnap kann eine maximale Länge von 10 Sekunden haben. Auch ein aufgenommenes Foto kann nur für maximal 10 Sekunden angezeigt werden.
Der „Snapscreen“
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Haben Sie ein Video oder ein Foto aufgenommen, wird Ihnen der oben zu sehende Bildschirm angezeigt. Über diesen haben Sie nun folgende Möglichkeiten:
  • Sticker, Text, Zeichnung einfügen: Mithilfe dieser Funktionen können Sie Ihren Snap künstlerisch gestalten. Diesen Schritt erläutere ich Ihnen nochmals genauer in Abschnitt 3.
  • Anzeigedauer ändern: Haben Sie ein Foto aufgenommen, können sie mit diesem Button festlegen, wie lange es für den Empfänger (oder in Ihrer Story) zu sehen sein soll. Das Minimum beträgt hier eine, das Maximum zehn Sekunden.
  • Download: Den soeben aufgenommenen Snap können Sie mit einem Tipp auf dieses Icon herunterladen.
  • Direkt in die Story posten: Das ist die Schnellfunktion, um Ihren Snap mit nur einem Klick in Ihre Story posten zu können. Achtung: Diesen Button besser erst verwenden/freischalten, wenn Sie schon souverän im Umgang mit der Snapchat-Benutzeroberfläche sind. Es könnte sonst passieren, dass Sie häufiger Snaps versehentlich direkt in Ihre Story posten (die ja für alle Ihre Follower 24 Stunden sichtbar ist), die Sie nicht an alle oder vielleicht sogar gar nicht raussenden wollten.
  • Absenden: Nach einem Druck auf den Absende-Button haben Sie die Möglichkeit, den Snap in „Meine Story“ zu posten und/oder ihn an ausgewählte Freunde zu verschicken.
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  • Abbrechen: Den Snap abbrechen und eine neue Aufnahme starten.

2. Eigener Snapcode und Freunde hinzufügen

Hauptmenü

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Im Hauptmenü finden sich alle wichtigen Basisfunktionen für Snapchat. Folgende Punkte können von hier erreicht werden:
  • Hilfe: Hier findet man eine kleine animierte Anleitung, wie man ganz leicht neue Freunde hinzufügen kann, per Snapchat-Kamera und Snapcode.
  • Trophäen: Trophäen kann man sich verdienen, indem man bestimmte „Aufgaben“ erfüllt (z.B. Zehn Snaps versenden, in denen man den Zoom benutzt hat; Die Kamera während einer Videoaufnahme drehen etc.). Diese Trophäen sind ein „Nice-to-Have“, für die regelmäßige Verwendung von Snapchat allerdings nicht von großer Relevanz.
  • Einstellungen: Hier können Einstellungen zu Privatsphäre, persönlichen Daten, Benachrichtigungen uvm. vorgenommen werden.
  • Snapcode bearbeiten: Zunächst sehen Sie hier einen gelben Snapcode mit einem leeren Geist in der Mitte. Tippen Sie nun auf diesen Code, öffnet sich eine Ansicht, in der Sie die Möglichkeit haben entweder ein Foto oder ein GIF aufzunehmen, das anschließend in der Mitte des Codes angezeigt wird. Zum Erstellen des GIFs werden vier Bilder hintereinander geschossen und dann anschließend als kurzes Bewegtbild zusammengefügt.
  • Freunde hinzufügen: Hier können neue Snapchat-Kontakte auf verschiedene Art und Weise der Freundesliste hinzugefügt werden. Wie das genau geht, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.
Freunde adden
FreundeAddenBesser
Die beiden einfachsten Arten, Freunde hinzuzufügen, sind das Adden über den Nutzernamen und über den Snapcode. Wenn Sie den Snapchat-Usernamen derjenigen Person, die sie hinzufügen möchten, schon kennen, können Sie ihn einfach unter „Über Nutzername adden“ eingeben. Haben Sie mit Ihrer Handykamera einen Snapcode abfotografiert, gehen sie auf „Über Snapcode adden„. Es öffnet sich eine Übersicht über Ihre zuletzt aufgenommenen Fotos. Hier einfach lange auf das Bild mit dem Snapcode drücken und schon wird die entsprechende Person gefunden und kann hinzugefügt werden.
SnapcodeScannenRot
Der einfachste Weg ist allerdings, einen Snapcode direkt über die Snapchat-Kamera abzuscannen. Hierzu halten Sie einfach den Finger lange auf das Bild gedrückt; der Code wird automatisch gescannt und der User wird so ganz leicht zur eigenen Freundesliste hinzugefügt.

3. Filter, Lenses, Sticker, Zeichnen

In Snapchat gibt es verschiedenste Arten von Filtern. Geofilter, die sogenannten „Snapchat-Lenses“ (das sind die schon bekannten „Selfie-Filter“), die Farb- und die Datenfilter. Alle Filter können erreicht werden, indem man nach einem aufgenommenen Snap auf dem Display nach links und/oder rechts wischt.

Geofilter

GeoFilter
In vielen deutschen Städten, Orten und sogar Stadtteilen gibt es die sogenannten „Geofilter“ auf Snapchat. Nachdem man einen Snap aufgenommen hat, findet man die Geofilter, indem man nach rechts wischt. Viele Städte haben mehrere Geofilter zur Auswahl (meist zwischen ein bis drei Varianten). Außerdem haben auch häufig besondere Orte oder Veranstaltungen einen eigenen (z.B. Flughäfen, Oktoberfest, Sehenswürdigkeiten etc.). Sollten Sie beim Wischen nichts dergleichen finden, hat der Ort oder die Stadt, in der Sie sich befinden, noch keinen eigenen Geofilter.
Farbfilter und Datenfilter
SonstigeFilter
Neben den Geofiltern gibt es auf Snapchat auch eine Reihe anderer Filter: vier Farbfilter und drei Datenfilter.
Die Farbfilter werden durch ein Wischen nach links erreicht, nachdem man einen Snap aufgenommen hat. Der erste erhöht die Kontraste und hellt das Bild auf, der zweite hat einen warmen Retro-Charme, der dritte einen kühlen Blaustich und der letzte ist Schwarz/Weiß.
Die Datenfilter messen die Geschwindigkeit, zeigen die aktuelle Temperatur an und die Uhrzeit zum Zeitpunkt der Aufnahme. Außerdem kann durch ein Tippen aufs Display zum einen der Temperatur-Filter von Grad Celsius auf Fahrenheit, zum anderen der Uhrzeit-Filter auf das aktuelle Datum geändert werden.
Lenses
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Die berühmte „Regenbogen-Kotze“-Maske ist (bzw. war) unter den Snapchat „Lenses“ zu finden. Häufig werden die Lenses auch mit dem Begriff „Selfie-Filter“ bezeichnet. Zu der Auswahl an Lenses gelangt man wie folgt:
1) Im Snapscreen mit dem Finger lange auf das eigene Gesicht drücken (z.B. auf die Nase). Es fügt sich ein Gitternetz über das Gesicht.
2) Anschließend öffnet sich eine Leiste am unteren Bildschirmrand mit einer ganzen Auswahl an Lenses, die man durch Wischen durchwechseln kann. (Die Lenses wechseln teilweise täglich, es lohnt sich also, immer mal wieder nachzusehen.)
Auf einen Snap malen
Malen
Über das kleine Stift-Symbol in der rechten oberen Ecke können Sie auf Ihre Snaps malen. Das geht sowohl bei Fotos als auch bei aufgenommenen Videos. Sie haben eine kleine Farbpalette zur Auswahl und können über den kleinen Pfeil neben dem Stift-Symbol Ihre letzten Schritte auch wieder rückgängig machen.

4. Die Snapchat-Story

InStoryPosten

Wenn Sie Snaps in „Meine Story“ posten, sind diese für alle Ihre Follower 24 Stunden lang sichtbar. In den Privatsphäre-Einstellungen können Sie außerdem festlegen, wer genau Ihre Story ansehen kann und wer nicht. 

Meine Story runterladen

SnapStoryDownload
Haben Sie Ihre Story für den Tag beendet, können Sie die komplette Story über den Button runterladen, der wie ein nach unten zeigender Pfeil in einem Kreis aussieht. Diesen erreichen Sie, wenn Sie neben dem „Meine Story“ Feld die drei senkrechten Punkte antippen. Außerdem können Sie auch einzelne Teile der Story separat runterladen. Hierzu einfach den gewünschten Snap antippen und über das Download-Icon unten rechts herunterladen.

5. Möglichkeiten der Interaktion

Es gibt drei verschiedene Arten mit seinen Followern zu interagieren:

Screenshots

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Möchte man seine Followerschaft zum Beispiel zu einer Abstimmung bewegen, kann man sie bitten einen Screenshot von einem bestimmten Snap machen zu lassen. Z.B.: „Wenn ihr möchtet, dass wir morgen eine Behind-the-Scenes Story zu unseren Partyvorbereitungen machen, macht einen Screenshot vom nächsten Snap!“ Da es einem in Grün angezeigt wird, wenn jemand einen Screenshot gemacht hat (und dazu auch noch wer es genau war), können Sie so gut nachvollziehbares und direktes Feedback von Ihrer Community bekommen.

Direkt auf einen Snap reagieren

AufSnapReagieren
Sehen Sie sich die Story von jemandem an, dem Sie folgen, haben Sie die Möglichkeit mit einer direkten Nachricht auf einen Snap zu reagieren. Hierzu einfach an der jeweiligen Stelle den unteren Bildschirmrand nach oben ziehen und im angezeigten Textfeld Ihre Nachricht eingeben. Sollten Sie keine Möglichkeit haben das Chatfenster nach oben zu ziehen, hat diese Person die direkte Chat-Funktion ausgestellt.

Chat

AlleChatTypen
Snapchat bietet auch einen Messenger bzw. eine Chat-Funktion an. Den Chat-Bereich erreichen Sie, indem Sie vom Hauptbildschirm aus nach rechts wischen. Hier einfach entweder links oben den gewünschten Kontakt suchen und anschreiben oder bei einem schon in der Liste sichtbaren Kontakt nach rechts wischen und los schreiben. Sie können hier außerdem Bilder aus ihrer ganz normalen Handy-Fotogalerie versenden, Ihren Kontakt anrufen, ihm ein Video schicken oder diverse Sticker versenden (über den Smiley-Button unten rechts).
Pro-Tipp: Eine Sprachnachricht schickt man, indem man den Finger lange auf dem Telefonhörer-Symbol gedrückt hält. Die Sprachnachricht nimmt so lange auf, wie Sie gedrückt halten. Lassen Sie los, wird die Sprachnachricht automatisch abgesendet.
Ich hoffe, Ihnen mit meiner Snapchat Basics Anleitung einen anschaulichen und einfachen Start in die Welt von Snapchat bereitet zu haben. Falls noch Fragen offen bleiben, können Sie mich aber auch jederzeit gerne anschreiben, -sprechen oder –snappen! Wenn Sie gerne noch intensiveren Input hätten und persönliche Beratung wahrnehmen möchten, lade ich Sie hiermit auch gerne ein, sich zu unserem Snapchat-Basics Workshop anzumelden.
Happy snappy!  

Für die ersten Freundschaften, hier eine Liste mit allen Snapchat-Accounts von und mit d.Tales zum Hinzufügen:

Der Beitrag Snapchat-Basics-Tutorial: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erschien zuerst auf PR-Blogger.

      


10 Dinge, die ich an euch Snapchattern hasse

Snapchat ist immer noch mein Lieblingskommunikationsmittel und das wird es auch noch eine Weile bleiben. Immer mehr Leute kommen dazu und machen mit – inzwischen sind in der App pro Tag mehr Leute aktiv, als auf Twitter. Und je mehr Leute kommen, desto mehr Spaß macht es. Ein paar Dinge stoßen mir aber übel auf – ein Snapchat-Rant:

1. Ich bin weder euer „Snappy“, noch heiße ich Snapchat – also hört auf, mich so zu begrüßen!

Screenshot Snapchat

2. Traut euch doch – verdammt noch mal – euer Gesicht in die Kamera zu halten! Podcasts gibt’s schließlich inzwischen sogar schon bei Spotify.

3. Wenn ihr nur Essen fotografiert, dann geht zu Instagram!

Screenshot Snapchat Foodporn

4. Wenn ihr auf Konferenzen seid, erzählt mir, was ihr aus den Sessions mitgenommen habt! Zusammenhanglose Aufnahmen aus den Sessions bringen mich nicht weiter.

5. Hört auf so „Fashion“ zu sein! Mich interessiert nicht euer rausgeputztes #OOTD, sondern eher euer normales Ich. Für den Rest gibt es Pinterest … oder Instagram.

Screenshot Snapchat Outfit of the Day
6. Bitte keine Konzerte 1:1 mitsnappen! Übersteuerte 10-Sekunden-Ton-Schnipsel entsprechen nicht gerade meiner Auffassung von Musikgenuss.
7. Wenn ihr irgendwo unterwegs seid und die Stadt zeigt, dann sagt doch bitte auch wo! Ich kann doch nicht jedes Kaff auf der Welt kennen.
Screenshot Snapchat Bürogebäude
8. Hört auf, mittendrin quer zu filmen! Wisst ihr, wie bescheuert das in der Bahn aussieht, wenn ich plötzlich und schlagartig mein Handy zur Seite kippe?
Snapchat Handykippen
9. Nicht einfach nur stur hintereinander alle Filter ausprobieren! Die sehe ich selbst.
Collage Snapchat-Filter
10. Wenn ihr nix zu sagen habt: Dann einfach mal die Kresse halten!
Snapchat Screenshot Kresse halten

 

Bitte die Liste nicht allzu ernst nehmen. Aber trotzdem – sofort damit aufhören! 😉

Habe ich etwas vergessen? Bitte gerne in den Kommentaren ergänzen – oder schickt uns einfach einen Snap!

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